So reagiert das Netz auf Verbote gegen Autorowdys am Wörthersee
Ein Nachtparkverbot und Schranken sollen künftig verhindern, dass der Strandbad-Parkplatz in der Klagenfurter Ostbucht zur Rennstrecke wird. Die Situation sorgt aber für Diskussionen.
Quietschende Reifen, laute Musik und Raser – der Strandbad-Parkplatz in der Klagenfurter Ostbucht wird in der Nacht immer wieder zur Rennstrecke – sehr zum Leidwesen der zahlreichen Camperinnen und Camper, die in unmittelbarer Nähe ihren Urlaub verbringen. Die Stadt Klagenfurt will, wie berichtet, dieser Situation mit einem Halte- und Parkverbot, nämlich von 1. Mai bis 31. Oktober zwischen 22 und 6 Uhr, in den Griff bekommen. Zusätzlich erwägt sie die Errichtung einer Schrankenanlage, die die nächtliche Zufahrt auf den gesamten Strandbad-Parkplatz überhaupt verhindern.
In diversen Foren und sozialen Netzwerken sorgt der Umstand aber auch für zahlreiche Reaktionen. Der Tenor geht aber klar in eine Richtung: Ein derartiges Vorgehen der Stadt ist längst fällig. „Dringend notwendig“, schreibt ein Leser der Kleinen Zeitung. „Und gleichzeitig beendet das hoffentlich auch endlich das ,Schwarz-Camping auf dem Parkplatz“, geht er noch einen Schritt weiter. „Der schönste Platz am Wörthersee und dann das! Hundewiese, Campingplatz, Rennstrecke“, schließt sich ein anderer User dieser Meinung an.
Der schönste Platz am Wörthersee und dann das! Hundewiese, Campingplatz, Rennstrecke!
— Kleine Zeitung-User
Die Leserinnen und Leser üben aber nicht nur Kritik, sie liefern auch Lösungsvorschläge. „Wie überall sonst auch in Europa – ordentliche Bodenschweller in die Fahrbahn einbauen! Das löst das Problem“, weiß ein weiterer User. Ein anderer plädiert für eine Kamera mit Kennzeichenerkennung.
„Gut der Öffentlichkeit“
Ein anderer Leser äußert seine Bedenken im Zusammenhang mit Veranstaltungen in der Ostbucht. „Öffentlicher Parkgrund sollte der Allgemeinheit rund um die Uhr zur Verfügung stehen, schließlich hat sie ihn auch bezahlt“, lautet eine andere Meinung.
Die Diskussion zeigt: Das Thema berührt die Klagenfurterinnen und Klagenfurter, sie verlangen eine Lösung.



