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Angelo Gattermayer will sein Finaltor gegen Hartberg wieder gutmachen

Hartberg ist bei Lieblingsgegner Altach am Samstag (17 Uhr, Sky live) auf die ersten Punkte aus. Angelo Gattermayer und die TSV-Offensive wollen ebenso erstmals anschreiben.

Angelo Gattermayer wartet noch auf seinen ersten Treffer für Hartberg
© APA
Angelo Gattermayer wartet noch auf seinen ersten Treffer für Hartberg

Drei Spiele, drei Niederlagen, 0:5 Tore – der TSV Hartberg hat den schlechtesten Saisonstart seit dem Aufstieg in die Bundesliga 2018 hingelegt. „Natürlich haben wir uns mehr erhofft, aber im Großen und Ganzen ist die Stimmung noch immer relativ gut“, können Angelo Gattermayer und die Oststeirer die schwierigen Aufgaben zu Saisonbeginn gegen Salzburg, Sturm und Austria Wien richtig einordnen. „Vor allem gegen Sturm und die Austria haben wir gezeigt, dass wir größtenteils die bessere Mannschaft waren.“ Das große Manko bislang: die fehlenden Tore. „Wir hatten teilweise Pech, gegen Sturm war mein Tor knapp Abseits, auch gegen die Austria hatten wir gute Chancen“, sagt Gattermayer, der als Stürmer in dieser Angelegenheit der erste Ansprechpartner ist. „Es hat noch nicht sollen sein, aber ich komme zu meinen Chancen – ich bin sehr positiv gestimmt.“

Als Nachfolger des abgewanderten Elias Havel, der in der vergangenen Liga-Saison 13 Mal traf, tritt Gattermayer in große Fußstapfen. „Elias hat eine super Saison gehabt, aber ich schaue auf mich selbst. Ich kenne meine Qualitäten und versuche der Mannschaft bestmöglich zu helfen. Wenn am Ende auch so viele Tore rausschauen, würde ich mich freuen, aber wichtig sind in erster Linie Siege“, sagt der 24-Jährige. Dass er Tore erzielen kann, hat der Wiener den Hartbergern bereits bewiesen. Im ÖFB-Cupfinale 2025 köpfelte er den WAC mit seinem Tor zum 1:0 gegen die Steirer zum Titel. „Das war persönlich ein schöner Moment für mich, aber der liegt in der Vergangenheit. Manchmal muss ich mir noch etwas anhören, aber ich sage dann immer, ich mach‘ es heuer wieder gut“, sagt Gattermayer lachend.

Bei den Kärntnern kam es im Sommer zu keiner Verlängerung der Zusammenarbeit. „Trainer Thomas Silberberger wollte mich unbedingt weiter haben, aber der Präsident hat andere Pläne gehabt. Es hat so kommen sollen, ich finde meine jetzige Situation sogar besser“, sagt Gattermayer, der schließlich ablösefrei nach Hartberg gewechselt ist, nachdem er sich beim Younion Camp für vereinslose Spieler fitgehalten hatte. „Ich habe immer gesagt, Wertschätzung ist für mich das Wichtigste. Ich muss mich gewollt fühlen, das war bei Hartberg der Fall. Ich hatte auch Angebote aus dem Ausland, aber die waren nicht komplett von mir überzeugt.“

Die letzten zehn Liga-Duelle

14. Februar 2026: Hartberg – Altach 0:0

25. Oktober 2025: Altach – Hartberg 2:2

4. Mai 2025: Hartberg – Altach 2:0

19. April 2025: Altach – Hartberg 1:1

23. Februar 2025: Altach – Hartberg 0:0

29. September 2024: Hartberg – Altach 2:0

24. Februar 2024: Altach – Hartberg 1:2

1. Oktober 2023: Hartberg – Altach 0:0

13. Mai 2023: Altach – Hartberg 0:1

14. April 2023: Hartberg – Altach 2:2

Gegen Lieblingsgegner Altach – Hartberg ist seit zehn Spielen gegen die Vorarlberger ungeschlagen – wollen der TSV und Gattermayer, der im Mai sein letztes Ligator ausgerechnet gegen Altach erzielt hat, am Samstag (17 Uhr, Sky live) erstmals anschreiben, Konstantin Schopp ist nach seiner Sperre zurück im Team von Trainer und Vater Markus. „Wenn wir so spielen wie größtenteils gegen Sturm und die Austria, bin ich überzeugt, dass wir gewinnen“, sagt Gattermayer, die Nummer 7 des TSV. „Die 7 war immer meine Lieblingszahl und auch Cristiano Ronaldo ist ein Vorbild für mich“, sagt Gattermayer, dessen erste Profi-Rückennummer aber die 74 war. „Das ist das Geburtsjahr von meinem Papa. Er hat eine tragende Rolle in meiner Karriere gespielt, hat sehr viel Zeit investiert und ist der Grund, wieso ich jetzt hier bin. Damit wollte ich ihm etwas zurückgeben“, sagt Gattermayer. Das Admira-Trikot mit der Nummer 74 hängt jetzt daheim an der Wand. „Der Papa hat sich extrem gefreut!“

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