Drei Patienten nach Legionellen-Ausbruch in Linz gestorben
Die Suche nach der Infektionsquelle läuft weiter. Mittlerweile liegt die Zahl der Erkrankten bei 26.

Seit dem gehäuften Auftreten von Legionellen-Erkrankungen im Großraum Linz sind nun drei Patienten verstorben, das teilte das Land Oberösterreich Donnerstagabend mit. Die Zahl der Erkrankten stieg seit Ausbruch am 20. Juli nochmals um vier auf 26. Trotz laufender intensiver Untersuchungen und erster Ergebnisse kann derzeit noch nicht sicher davon ausgegangen werden, dass die verantwortliche Quelle bereits identifiziert ist, hieß es weiter.
Alle 24 Erkrankten aus Oberösterreich mussten im Krankenhaus behandelt werden, teilweise auch auf der Intensivstation. Zwei weitere Betroffene leben im Ausland, hielten sich vor der Infektion aber in Linz auf, hieß es in der Aussendung weiter.
Vergangene Woche wurde mitgeteilt, dass als eine mögliche Quelle Kühltürme eines Unternehmens im Bereich der Wiener Straße identifiziert werden konnten. Analysen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) ergaben eine starke Verkeimung. Weitere Analyse-Ergebnisse stehen noch aus.
