Brisanter VSV-Test! Verbrüderungsaktionen mit Adam Helewka?
Der VSV empfängt am Freitag (19.15 Uhr) DEL2-Klub Dresden um den im Streit gegangenen Adam Helewka. Auf dessen Position hilft aktuell Elias Wallenta aus.

Den einen oder anderen grantigen Blick oder negativen Kommentar wird er am Freitag aushalten müssen, Ex-VSV-Center Adam Helewka. Im Vorjahr heuerte er mit viel Euphorie in Villach an, verließ die Adler im Sommer zunächst unter dem Vorwand, seinen Vertrag auflösen zu wollen, um mit seiner Familie – Helewka wird demnächst Papa – zurück in die Heimat nach Übersee zu gehen. Gleichzeitig hatte der Stürmer wohl schon in Dresden signiert. Nach langem Hin und Her durfte Helewka dann gehen, die Klubs und die Spielerseiten fanden eine finanziell zufriedenstellende Lösung.
Jetzt kommt es zum Wiedersehen mit den Ostdeutschen aus der zweiten Liga. Die Adler begehen ihre Preseason-Heimpremiere gegen Dresden und treffen dabei ihren alten Kollegen. „Ich wünsche ihm sportlich und privat nur das Beste“, sagt VSV-Crack Elias Wallenta. Die Probleme zwischen Helewka und der VSV-Führung wurden nicht an die Kabine herangelassen, dort herrscht Fokus. „Daher weiß ich auch nicht genau, was hier wie abgelaufen ist. Ich habe ihn als Teamplayer kennengelernt. Als einen, der immer gewinnen will. Er ist ein smarter Typ, ich habe einiges von ihm lernen können, er hatte gute Tipps“, so Wallenta, der an keine großen Verbrüderungen vor dem Spiel glaubt, „ich freue mich aber auf Adam.“
Ob er sich auch von ihm als Mittelstürmer etwas abschauen konnte, darf Wallenta heute zeigen, denn inmitten der Center-Armut bei Blau-Weiß wurde Wallenta in die Mitte beordert, wo er zuletzt auch mit dem als Flügel aushelfenden Verteidiger Lukas Schreier in einer Linie auflief. „Es ist nicht einfach, aber interessant“, drückt es Wallenta diplomatisch aus. „Es ist nicht leicht, dass viele Spieler auf anderen Positionen und viele Junge als reguläre Bestandteile des aktuellen Kaders im neuen System ihre Rollen bekleiden müssen“, so Wallenta, der aber weiß: „Immerhin lernt man etwas dazu, es ist wie ein neues Schulfach. Immerhin war ich zuletzt in der Jugend wirklich über längere Phasen Center.“
Wie lange bleibt Wallenta Center?
Und Wallentas Ausflug ins Zentrum soll ja nicht von Dauer sein, bis Saisonstart soll Alexander Rauchenwald fit sein, Joseph Cramarossa stößt demnächst auf dem Eis zum Team. Felix Maxa und Kevin Hancock sind auch noch da und ein Einser-Center soll kommen. Wofür aber erst der Vertrag mit Nick Hutchison aufgelöst werden muss. Auch hier gilt, so Wallenta: „Bei uns ist das nicht Thema, wir haben ihn als guten Typen erlebt, wissen nicht, was genau vorgefallen ist. Ich hoffe, dass es schnell eine Lösung mit ‚Hutch‘ gibt, dass er ein neues Team suchen kann und wir dann nachlegen.“
Heute kommen immerhin Alex Wall und Maxi Rebernig (zuletzt krank) sowie Paolo Wieltschnig zurück. Ryan Sproul ist angeschlagen.


