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Asfinag: Was wurde aus den Hock-WCs auf Autobahn-Rastplätzen?

Man kennt sie aus dem Italien-Urlaub von früher: die Hock-WCs. Einige wenige davon gibt es auch in Österreich, zum Standard werden sie laut Asfinag aber nicht.

An so manchem Rastplatz ist ein Hock-WC verbaut, die Norm sollen sie nicht werden
© Markus Andreas Traussnig
An so manchem Rastplatz ist ein Hock-WC verbaut, die Norm sollen sie nicht werden

2025 sorgte eine WC-Anlage am Asfinag-Rastplatz Wolfsberg auf der A 10 Tauernautobahn für Aufsehen. Der Grund: Ein sogenanntes Hock-WC ist dort Teil der Anlage, also jene Toiletten, die vor allem an italienischen Raststätten in der Vergangenheit oft verbreitet waren.

Damals stand seitens der Asfinag im Raum, dass WCs solcher Art auch an anderen Raststationen in Zukunft verbaut werden könnten – weil sie leicht zu reinigen und vandalensicher sind. Sind seitdem in der Steiermark und Kärnten Hock-WCs an Asfinag-Rastplätzen dazugekommen? „Nein“, vermeldet Sprecher Walter Mocnik, denn die WC-Anlagen seien immer nur als zusätzliche Option gedacht gewesen. „Diese WCs haben wir aber grundsätzlich schon seit vielen Jahren als Option in unserer Planung verankert, das bedeutet natürlich gleichzeitig nicht, dass diese Alternative auch wirklich verbaut wird“, so der Sprecher.

Keine weiteren Hock-WCs geplant

In der Steiermark ist nach jetzigem Stand auch in naher Zukunft nicht geplant, WC-Anlagen umzubauen und mit Hock-WCs zu ersetzen. „Die Anlagen, die wir haben, sind auf dem neuesten Stand und auf Stabilität ausgerichtet.“ Denn: An den Rastplätzen kommt es durchaus immer wieder zu Fällen von Vandalismus. Dabei kommt es aber seltener zu Beschädigungen der Einrichtung, vielmehr finden die Mitarbeitenden an den Rastplätzen Graffiti vor, die in weiterer Folge entfernt werden müssen. „Von einer Zunahme an Fällen kann aber nicht gesprochen werden“, so Mocnik.