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Weinwanderung: Edle Tropfen am steilsten Weinberg von Kärnten

Am 30. August findet in St. Urban eine Weinwanderung statt. Der Weg führt unter anderem zu Hobbywinzer Heinz Reicher, der den steilsten Weinberg von Kärnten hat.

Eine Weinrebe
© Jonas Rettenegger
In St. Urban findet am 30. August eine Weinwanderung statt
Dorian Wiedergut
Redakteur Regionalredaktion St. Veit/Feldkirchen

Eine Wanderung ist durchaus ein schönes Erlebnis. Die Sonne lacht, der Himmel ist blau und das Weinglas ist voll. Richtig gelesen, bei der Weinwanderung in St. Urban geht es nämlich genau um diese drei Dinge. Sie findet am 30. August statt und führt Interessierte in die Welt des St. Urbaner Weinbaus.

Die Veranstaltung wird vom Weinbauverein Feldkirchen-Ossiacher See gemeinsam mit der Klar!-Tiebeltal und Wimitzerberge organisiert. Die Wanderung ist auch für Kinder geeignet. Los geht es um 13.30 Uhr am Parkplatz des Strandbades St. Urban. Die rund zweistündige Wanderung führt über die Pfarrkirche St. Urban zum „steilsten Weinberg Kärntens“ bei Familie Reicher. „Bei mir ist es sehr steil, mehr als 45 Grad. Ich komme dort nur zu Fuß hin. Wenn es regnet, dann brauche ich Steigeisen“, sagt Heinz Reicher. Der Hobbywinzer hat ein rund 500 Quadratmeter großes Weingut. „Es ist sicherlich eines der kleinsten im Bezirk.“

So einen Solaris gibt es kein zweites Mal.

— Heinz Reicher, Hobbywinzer

Vor 20 Jahren fing er an, sich dem Weinbau zu widmen. Die Ausbildung zum Winzer absolvierte er in St. Andrä. Seitdem betreibt er den Weinbau hobbymäßig. „Es ist eine Leidenschaft. Meine Anbaufläche ist klein aber fein und das meiste wird an Freunde verschenkt“, sagt er bescheiden. Rund 300 Flaschen kann der St. Urbaner pro Jahr abfüllen. Angebaut werden die Bio-Weinsorten Solaris und Regent. „So einen Solaris gibt es kein zweites Mal“, meint Reicher. Was dem Winzer heuer besonders auffällt? Heuer sind extrem viele Wespen unterwegs, die von den Reben naschen. „Der Wespendruck ist stark.“ Nach der Verkostung bei Reicher geht es weiter zur Dopplerstube, wo weitere Weine und eine Jause warten, ehe wieder zum Ausgangspunkt zurückgegangen wird.

Die Kosten belaufen sich auf 22 Euro pro Person, inklusive Weinverkostung und Jause. Es wird um eine Anmeldung bis Donnerstag, 27. August, bei Gerhard Blasge gebeten. Nummer: 0680 3249115.

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