Gamer trugen Arcade-Maschine auf Kärntner Berg
Auf 2180 Höhenmetern spielten 20 Gamer auf einer alten Arcade-Maschine „Pac Man“.

Zwanzig leidenschaftliche Gamerinnen und Gamer hatten eine Mission: Bei Sonnenaufgang auf mehreren Tausend Höhenmetern eine Runde zocken. Die Idee hatte der Kärntner Markus Krainer, der die Gaming-Museen in Wien und Kärnten leitet. Also packten sie eine Arcade-Maschine des Museums ein und fuhren von Döbriach zur Nockalmstraße.
Um drei Uhr in der Früh ging die Reise los. Mit Stirn- und Taschenlampen trugen sie die Maschine gemeinsam auf 2180 Höhenmetern. Direkt neben dem Gipfelkreuz bauten sie die Maschine auf. Beim ersten „Gipfel-Game“ wurde natürlich ein Arcade-Klassiker gespielt: „Pac Man“.
Pause vom Online-Alltag
Mit der Aktion wollte Krainer unter anderem zeigen, dass die Neugierde des Menschen uns Berge erklimmen lässt, und genau diese Neugierde auch der Antrieb vieler technologischer Entwicklungen war. Zudem wollten sie beweisen, dass man auch offline zocken kann.

„Heutzutage wird man fast schon dazu genötigt, ständig online und erreichbar zu sein. Das Gaming Museum ist eine Offline-Zeitreise für Jung und Alt. Man kann bei uns nicht nur viel über die Videospiel-Geschichte lernen, sondern sie direkt ausprobieren und sich dadurch eine Pause vom hektischen Online-Alltag gönnen“, sagt Krainer.