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Ausbau in Graz-St.-Peter blieb im Kostenrahmen

Die Kosten beim Ausbau vom Anschlussstellen zur Autobahn im Grazer Süden wurden eingehalten. Aber der Landesrechnungshof übt auch Kritik.

Archivfoto: Die Politik beim Spatenstich für die Generalsanierung der B 67a zwischen dem Südgürtel und St. Peter in Graz 
© Land Steiermark Resch
Archivfoto: Die Politik beim Spatenstich für die Generalsanierung der B 67a zwischen dem Südgürtel und St. Peter in Graz 
Thomas Rossacher
Redakteur Bundesland Steiermark

Weil der Verkehr auf der Grazer Ring Straße (B 67a) zwischen dem Südgürtel und St. Peter stark zugenommen hatte und sich dort mehr Betriebe angesiedelt hatten, wurde der Straßenabschnitt von 2023 bis 2024 saniert und ausgebaut. Nun nahm der Landesrechnungshof (Direktor Heinz Drobesch) das Projekt unter die Lupe.

Fazit: Das Budget wurde mit rund 7,6 Millionen Euro eingehalten, es lag sogar unter der Prognose von 2023 (7,9 Millionen Euro). Der Anteil von Ditten machte 1,6 Millionen Euro aus.

Landesrechnungshofdirektor Heinz Drobesch
© LRH/ Frankl
Landesrechnungshofdirektor Heinz Drobesch

Kritik vom Landesrechnungshof

Es zeigten sich aber auch Mängel, etwa bei Ausschreibungen. Acht Aufträge für die Ampelanlagen um 760.012 Euro seien „ganz ohne Wettbewerb und ohne die Einholung von Vergleichsangeboten“ an ein Unternehmen ergangen. „Eine nachvollziehbare Begründung“ fanden die Prüfer nicht.

Trotz anders lautender Vorgaben wurde das Projekt nicht als Großprojekt umgesetzt.

— Aus dem Prüfbericht

Obendrein wurde der „Radoffensive Graz 2030“-Vertrag (über die Kostenteilung von Stadt Graz und Land Steiermark) nicht berücksichtigt. Und: Der Ausbau hätte als Großprojekt eingestuft werden müssen. Dann hätte es ausreichend Personal für Aktenführung, Risikomanagement etc. gegeben.

Das Projekt im Detail

Die aktuelle Verkehrssituation

Grüne
Abschnitte bedeuten fließenden,
dunkelrote
Abschnitte stockenden Verkehr.