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Admonter hält mit seiner Kamera Emotionen für die Ewigkeit fest

Seit zweieinhalb Jahren ist Rainer Reitegger selbstständiger Foto- und Videograf. Der 27-Jährige hat damit seine Leidenschaft zum Beruf gemacht.

Rainer Reitegger ist auch als Social-Media-Manager tätig
© Rainer Reitegger
Rainer Reitegger ist auch als Social-Media-Manager tätig
Lena Haslinger
Redakteurin Regionalredaktion Liezen

„Das Schönste für mich ist, wenn Kunden meine Fotos an die Wand hängen oder als Profilbild nutzen. Dann merke ich, dass ich sie emotional abgeholt habe“, erzählt Rainer Reitegger. Vor zweieinhalb Jahren hat der Admonter den Weg in die Selbstständigkeit gewagt und sein Hobby – die Foto- und Videografie – zum Beruf gemacht.

„Zu der Zeit hat es von den Umständen her gepasst. So eine Chance kommt nicht wieder, die musste ich nutzen. Ich will mir nie sagen müssen, was wäre wenn“, sagt der HAK-Absolvent. Zuvor war er als IT-Systemtechniker tätig, das Fotografieren und Filmen hat er sich nebenbei selbst beigebracht.

Breites Portfolio

Mittlerweile managt der 27-Jährige auch den Social-Media-Auftritt von regionalen Vereinen und Betrieben. Darunter etwa das Rösthaus in Admont, der Hof Zehentmoar aus Gröbming oder der ATV Irdning. „Jede Sparte hat ihren eigenen Reiz. Die Sportfotografie ist mit Abstand das Schwierigste, aber auch das, was mir besonders Spaß macht“, so Reitegger.

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Mit seiner Kamera ist Reitegger oft in der Nähe von Fußballplätzen zu finden
Mit seiner Kamera ist Reitegger oft in der Nähe von Fußballplätzen zu finden © Rainer Reitegger

Er sei kein „klassischer Posenfotograf“, fotografiere deshalb auch selten bei Hochzeiten. „In diese Nische will ich bewusst nicht. Ich halte am liebsten natürliche und ehrliche Emotionen fest. Das gelingt mir mit Hochzeitsvideos sehr gut.“ Dank Mundpropaganda habe er sich einen guten Kundenstock aufgebaut, es laufe „richtig gut.“

Selbstzweifel als Antrieb

Den Arbeitsaufwand, der hinter guten Fotos und Videos stecke, dürfe man nicht unterschätzen. „Seit ich selbstständig bin, schlafe ich weniger und arbeite doppelt so viel. Mir geht es aber richtig gut, weil ich meine Arbeit jetzt unglaublich gerne mache“, erzählt er. Sein größter Antrieb dabei seien seine Selbstzweifel: „Als Selbstständiger muss man nicht vor Selbstbewusstsein strotzen. Zweifel sind völlig okay – sie können die eigene Arbeit sogar besser machen.“

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