Brand in Friaul: Villacherin bangt um Familie in Tolmezzo
Die Wahlvillacherin und Eissalonbetreiberin Arianna di Domenico ist in Tolmezzo aufgewachsen und bangt mit Verwandten und Freunden, die vor Ort sind: „Alle hoffen auf Regen.“

Arianna di Domenico blickt derzeit mit Sorge in ihre alte Heimat. Die gebürtige Italienerin, die am Villacher Hauptplatz die Eisboutique Bepo betreibt, ist in Tolmezzo aufgewachsen. Rund um die friulanische Kleinstadt bleibt die Lage wegen der Waldbrände noch immer angespannt. Sie steht täglich mit ihrer Familie und Freunden in Kontakt.
Vor allem am Monte Amariana wütet weiterhin ein Feuer, dessen Rauch durch den Südwind bis nach Kärnten getragen wird. „Noch ist kein nachhaltiger Regen in Sicht, der die Lage entschärfen könnte“, sagt Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) am gestrigen Sonntag. Regen den sich auch di Domenico herbeisehnt.
Freunde halten sie mit Videos auf dem Laufenden
„Ich bin mit meiner Mutter im ständigen Kontakt, sie hält mich auf dem Laufenden“, erzählt di Domenico. Auch Verwandte und Freunde berichten ihr täglich von der Lage. „Ich habe den Rauch sogar in Villach gerochen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es vor Ort sein muss.“ Nun hofft sie wie viele Menschen dort vor allem auf eines: Regen.

