Waldbrand in Südfrankreich verwüstet viel Land
Ein neuer Waldbrand im Südwesten Frankreichs hat seit Donnerstag 1.580 Hektar Land verwüstet. Das Feuer war in einem trockenen Kiefernwald ausgebrochen und am Freitag zunächst gebremst worden, in der Nacht auf Samstag flammte der Brand nach Behördenangaben aber wieder auf. Insgesamt 650 Menschen wurden evakuiert, wie der Präfekt des Départements Landes, Gille Clavreul, mitteilte. Die Flammen hätten "keine Wohnhäuser" erreicht.

"Das Feuer entwickelte sich eher gut. Nur es ist gegen 4.30 Uhr wieder aufgeflammt", sagte der Leiter der Einsatzkräfte in dem Département, Arnaud Fabre. Rund 500 Feuerwehrleute und vier Löschflugzeuge waren gegen die Flammen in der Nähe des Dorfes Luglon im Einsatz, knapp hundert Kilometer südlich der Stadt Bordeaux. "Sie haben es mit großer Anstrengung unter Kontrolle bekommen", fügte Fabre hinzu.
Die Ursache für den Brand war am Samstag noch ungeklärt. Die Temperaturen waren in der Region am Donnerstag auf mehr als 40 Grad Celsius gestiegen. Nach mehreren Hitzewellen in den vergangenen Wochen sind die Kiefernwälder ausgetrocknet, neue Brandherde breiten sich rasch aus. Ende Juli hatte ein riesiger Brand bei Bordeaux mehr als 40.000 Hektar Land verwüstet.