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Glück allein ist für unsere Sicherheit zu wenig

Nina Koren
Ressortleiterin Außenpolitik & International
Eine mit Sprengstoff ausgestattete Drohne sollte auf dem Flughafen in Leipzig für ein Inferno sorgen
© IMAGO/Ehl Media
Eine mit Sprengstoff ausgestattete Drohne sollte auf dem Flughafen in Leipzig für ein Inferno sorgen

Experten warnen, dass auch Österreich vor Anschlagsversuchen wie jenem in Leipzig nicht gefeit ist - und nicht ausreichend vorbereitet.

Mit seinem Fuß hat ein Busfahrer am Flughafen in Leipzig am 4. August eine Drohne zu Boden gedrückt und Alarm geschlagen. Die Drohne war mit einem halben Kilo Sprengstoff bestückt, der die Tanks eines Flugzeuges treffen und dieses in die Luft jagen sollte; die Dose, in der sich das explosive Material befand, hatte sich gelöst. Der Anschlag mit einer fliegenden Bombe auf einen deutschen Flughafen konnte mit Glück verhindert werden.

Völlig überraschend kam die Tat nicht. Schon seit 2014 kam es mehrfach zu Sabotage-Akten in Deutschland und anderen Ländern Europas, bevorzugt auf kritische Infrastruktur, oft fällt der Verdacht auf Russland. Auch wir sind keine Insel der Seligen, sagen Experten und fordern entschlossenere Maßnahmen zur Drohnenabwehr.

Vernünftig handeln

Es geht dabei nicht darum, wegen einer Bedrohung in Panik zu verfallen. Es geht darum, kühlen Kopf zu bewahren und aus Vernunft alle Schritte zu setzen, die wir für unsere Sicherheit brauchen. Glück allein reicht nicht.

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