Schon zwei von drei neuen Autos haben einen alternativen Antrieb
Der E-Automarkt brummt: Um fast 44 Prozent mehr E-Autos wurden im Juli neu angemeldet. Konventionell betriebene Pkw machen nur mehr 34 Prozent des Automarkts aus.
Der Automarkt wächst weiterhin, wenn auch zuletzt nicht mehr ganz so kräftig. Seit Jahresbeginn kamen bereits 190.352 neue Autos auf die Straße, um 13,4 Prozent mehr als in den ersten sieben Monaten des Vorjahres. „Dabei legten vor allem E-Autos und Hybride mit jeweils 30 Prozent kräftig zu, während weniger Verbrenner zugelassen wurden als ein Jahr zuvor“, sagt Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin der Statistik Austria.
Auch im Juli gibt es ein Plus bei den Neuanmeldungen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Pkw-Neuzulassungen um 3,8 Prozent auf 25.823 gestiegen. Stark zugelegt haben Elektro-Pkw (7073, ein Plus von 43,8 Prozent) und Benzin-Hybrid-Pkw (9657; +10,8 Prozent) beobachtet.
Trend zu E-Auto und Hybrid
Damit hat sich im Juli ein Trend verstärkt, der bereits das ganze Jahr über sichtbar ist. Im Zeitraum Jänner bis Juli wurden 46.134 Benzin-Pkw (−2,4 Prozent) und 18.587 Diesel-Pkw (−10,4 Prozent) neu zugelassen. Konventionell betriebene Pkw hatten nur noch einen Anteil von 34 Prozent an allen Pkw-Neuzulassungen. Alternativ angetriebene Pkw erreichten mit einem Anteil von 66 Prozent (125.631) ein Plus von 25,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dazu zählen Benzin-Hybride (+29,8 Prozent, 70.567) und Elektro-Pkw (+29,3 Prozent, 47.133). Diesel-Hybride lagen um 12,9 Prozent unter dem Wert des Zeitraums Jänner bis Juli 2025.
Marktanteile bei E-Autos
Bei den rein elektrisch angetriebenen Pkw hatten BMW (Anteil: 10,5 Prozent), Skoda (10,2 Prozent), BYD (9,7 Prozent), Tesla (9,1 Prozent) und VW (8,5 Prozent) die höchsten Marktanteile.
Die wichtigsten Pkw-Marken zwischen Jänner und Juli 2026 waren VW (Anteil: 13,5 Prozent), Skoda (10,9 Prozent), Audi (6,5 Prozent) und BMW (6,4 Prozent). Mehr Neuzulassungen als im Vorjahr wurden bei BYD (+77,9 Prozent), Seat (+21,0 Prozent), Mercedes (+18,0 Prozent), Skoda (+14,8 Prozent), Audi (+14,5 Prozent) und VW (+8,1 Prozent) beobachtet. Die Pkw-Neuzulassungen bei Dacia (−13,1 Prozent), Cupra (−3,8 Prozent), BMW (−2,3 Prozent) und Toyota (−1,4 Prozent) gingen hingegen zurück.