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Die Lendhafen Seelöwen gewinnen die Sunshine Hockey League

Die Lendhafen Seelöwen revanchierten sich an den Slovenian Rams für die Finalniederlage 2025, gewannen die Sunshine Hockey League. Das Ergebnis glich mit 7:1 einer Klatsche.

Kapitän Stefan Klassek und Co jubelten
© Bernd Stefan
Kapitän Stefan Klassek und Co jubelten

Die Lendhafen Seelöwen, angeleitet vom NHL-Export Marco Kasper (Detroit), waren bereits im Vorjahr aus dem Grunddurchgang als Favoriten ins Finalwochenende der Sunshine Hockey League gegangen. In der Klagenfurter Arena setzte es dann aber eine Finalniederlage gegen die Slovenian Rams um Robert Sabolic.

Diesmal ließ man sich von den Rams aber nicht mehr überrumpeln, die Klagenfurter feierten daheim mit 7:1 den Finalsieg und setzten sich in der zweiten Auflage der Sommerliga, die im Vier-gegen-Vier-Modus gespielt wird, die Krone auf. Schon im Halbfinale gegen den EC Hyänen Hockey war klar, dass die Seelöwen diesmal nichts dem Zufall überlassen wollten. Sie fegten mit 6:1 über die Hyänen weg. Die Rams, die den HC Krocha zuvor mit 9:3 ins Strandbad geschickt hatten, konnten den Seelöwen nicht das Wasser reichen, gingen regelrecht unter und waren dank eines starken Urban Hafner im Tor auch noch gut mit der Klatsche bedient. „Ein toller Start im ersten Drittel war wichtig, wir haben gleich gezeigt, dass wir den Titel wollen“, jubelte Lukas Waschnig, dem das 2:0 gelungen war.

Die Fortsetzung ist schon beschlossene Sache

Einer Neuauflage 2027 steht nichts im Weg, die Reputation ist riesig. Auch NHL-Cracks wie JJ Peterka oder Neo-AHL-Verteidiger Phillip Sinn, die heuer ein Stelldichein gaben, bekundeten Interesse, zurückkehren zu wollen. „Das Format mit acht Mannschaften soll erhalten bleiben. Wir wollen auch die gleichen Teams wieder sehen, weil sich zwischen einigen Mannschaften schon richtige Rivalitäten und auf den Tribünen Fanlager gebildet haben“, sagte OK-Chef Mark Kompain, der beim Finale sogar einen Fanbus aus Linz begrüßen hatte dürfen. Apropos Finale: Dieses wieder in der Heidi Horten Arena auszutragen und den Grunddurchgang davor in Ferlach ist weiter im Sinne des Veranstalters.

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