„Tod und Hass dem SCL“ – Unschönes Ende des KFV-Cup-Wirbels in Gurk
Nach Abbruch, Strafverifizierung, Protest und Neuaustragung steht Launsdorf in der zweiten KFV-Cuprunde. Ganze 28 Elfer brauchte es in zwei anderen Partien.

Der Fall „Gurk gegen Launsdorf“ aus der ersten Runde des KFV-Cups ist ausgestanden. Der erste Versuch, den Zweitrundengegner von Weitensfeld zu ermitteln, war wegen eines Unwetters beim Stand von 2:1 für Gurk abgebrochen worden. Dann sind sich Gurk und Launsdorf bezüglich des Neuaustragungstermins nicht einig geworden. Launsdorf hatte vergangenen Sonntag – den Termin hatte der KFV vorgesehen – ein Sportfest, wollte am Dienstag spielen. Gurks Führung stimmte intern dagegen, weil zu viele Spieler fehlen würden. Weil Launsdorf in der Folge am Sonntag nicht antrat, war die Partie zunächst zugunsten von Gurk 3:0 strafverifiziert worden. Launsdorf legte Protest ein, bekam recht. Kurz gesagt: Gestern wurde doch noch einmal in Gurk gespielt, Launsdorf gewann eine auf und neben dem Platz hitzige Partie 4:1 und trifft auf Weitensfeld. Unschön war ein Lausbubenstreich zum Start: Die Launsdorfer wurden mit einem Banner empfangen, auf dem zu lesen war: „Tod und Hass dem SCL.“

Jeweils 14 Elfmeter in Obermillstatt und Köttmannsdorf
Mitten in der zweiten Runde befinden sich die anderen verbliebenen noch. Und dabei war es zum Teil turbulent geworden. Vor allem in den späten Freitagabendstunden in Obermillstatt. Dort ging es nach 1:1 ins Elferschießen, das die Gäste vom SV Penk/Reissek mit 3:2 gewinnen sollten. Kurios dabei: Für die fünf Tore vom Punkt brauchten beide Teams nicht weniger als 14 Elfer, neun wurden verschossen, drei davon landeten an der Torumrandung. Am Ende war Penk-Keeper Michael Brugger ebenso der Held wie Sandro Lederer, der den entscheidenden Elfer versenkte.
Ebenfalls 14 Versuche bekamen die 250 Zuschauer in Köttmannsdorf zu sehen. Am Ende gewann das Duell der Kärntnerligisten Grafenstein nach 1:1 mit 6:5 im Elferschießen. Beim Stand von 5:5 versagten Köttmannsdorfs Nico Khom die Nerven, Grafenstein-Youngster Maximilian Bezeredj-Babarczy (Jahrgang 2009) blieb beim letzten Elfer cool.
Sirnitzer Ausrufezeichen gegen den KAC
Eine wertvolle Standortbestimmung als neuer Landesligist bekam Sirnitz im Cup zugeteilt. Der Aufsteiger aus der Unterliga empfing Kärntnerliga-Fixpunkt KAC und siegte 2:1.