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Hartberg hat zwei neue Ziviltechniker für Maschinenbau und Automatisierung

Die beiden jungen Ziviltechniker Oliver Mogg und Philipp Schloffer eröffnen ihr erstes Büro in Hartberg und das mit einer seltenen Kombination: Maschinenbau und Digitalisierungstechnik.

Oliver Mogg (r.) und Philipp Schloffer (l.) eröffneten ihr erstes Ziviltechnikerbüro in der Hartberger Habersdorfer Straße
© KLZ / Margot Jeitler
Oliver Mogg (r.) und Philipp Schloffer (l.) eröffneten ihr erstes Ziviltechnikerbüro in der Hartberger Habersdorfer Straße
Margot Jeitler
Redakteurin Regionalredaktion Hartberg & Fürstenfeld

Als Oliver Mogg zu seiner Ziviltechnikerprüfung antrat, war das als Plan B gedacht. Doch bei der Prüfung wurde dem Maschinenbau-Doktoranden, der damals am Wasserstoffzentrum HYCentA in Graz forschte, ein wegweisender Floh ins Ohr gesetzt: In Hartberg-Fürstenfeld gebe es kaum Ziviltechniker seiner Sparte.

Schnell war für Mogg aber auch klar, dass er sich einen Kompagnon aus der Elektrotechnik an seiner Seite wünscht. „Gerade im Explosionsschutz und in der Wasserstofftechnik kannst du die Fragen nur gemeinsam lösen“, so Mogg.

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Gemeinsam decken der Maschinenbauer Oliver Mogg und der Automatisierungstechniker Philipp Schloffer eine breite Palette an Befugnissen ab
Gemeinsam decken der Maschinenbauer Oliver Mogg und der Automatisierungstechniker Philipp Schloffer eine breite Palette an Befugnissen ab © KLZ / Margot Jeitler

Zwei alte Freunde starten durch

Kurzerhand holte er mit Philipp Schloffer (34) nicht nur einen Experten für Automatisierungstechnik, sondern auch einen Freund aus Kindertagen mit an Bord. „Schon unsere Eltern sind gemeinsam auf Urlaub gefahren“, erzählen die beiden. Gemeinsam decken die beiden Wirtschaftsingenieure nun Prüfwesen, Beratung und Planung im Anlagen- und Maschinenbau sowie in der Elektrotechnik und – als eine der ersten in der Steiermark – auch in der Automatisierungstechnik ab.

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Das Büro findet sich in der Hartberger Habersdorfer Straße, also zwischen AMS-Kreisverkehr und Bahnhof
Das Büro findet sich in der Hartberger Habersdorfer Straße, also zwischen AMS-Kreisverkehr und Bahnhof © KLZ / Margot Jeitler

Ein Meer von 700 Normen

In ihrer Arbeit verstehen sie sich als regionale Nahversorger. „Wir wollen sicherstellen, dass alles, was in der Region ansteht, abgedeckt ist", so Mogg. Aus dem eigenen Netzwerk kenne man nur allzu gut Betriebe, die im Jahr bis zu sieben Experten für die gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsprüfungen brauchen. „Da prüft einer nur den Stapler, ein anderer nur den Kran, der nächste macht das E-Attest, wieder ein anderer die Tore und so fort. Durch unsere Befugnisse können wir aber vieles aus einer Hand anbieten“, beschreibt Schloffer die Lage.

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Auch die Familie feierte mit.
Auch die Familie feierte mit. © KLZ / Margot Jeitler

Bei Bedarf durchforsten sie dafür rund 700 Normen und Vorschriften, immer mit demselben Ziel: sichere Arbeitsplätze und lösungsorientierte Antworten für Betriebe, die neben dem fordernden Tagesgeschäft den Normendschungel selbst kaum noch durchblicken können.

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