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Die Wölfe werden gleich zum Start zu „Kilometerfressern“

Der WAC startet heute (19 Uhr, ÖFB TV) in die neue Pflichtspielsaison und will Gegner Lauterach „maximal ernstnehmen“. Busfahrer ist gefordert.

Die Wölfe wollen in Lauterach standesgemäß jubeln
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Die Wölfe wollen in Lauterach standesgemäß jubeln

Startpunkt: Lavanttal Arena Wolfsberg. Zieldestination: Bruno-Pezzey-Stadion Lauterach. Hin- und Rückweg: 1200 Kilometer. Der WAC hat zum Auftakt der neuen Saison in der ersten Cuprunde gleich das wohl weitestmögliche Ziel zugelost bekommen. Der Regionalligist, in Vorarlberg beheimatet, wartet schon mit dem Messer zwischen den Zähnen auf den Cupsieger von 2025. Weiter reisen muss von den 64 Teilnehmern nur Altach, das den WAC-Teambus ja vielleicht auf der Höhe München getroffen hat. Die Ländle-Kicker müssen nämlich ins Niederösterreichische Leobendorf.

Darauf, eine Teilstrecke zu fliegen, verzichteten die Wölfe, der Drittligist soll auch so zu bezwingen sein. So bestiegen Thomas Silberberger und seine Truppe am Donnerstag um 8 Uhr den Bus, speisten in Salzburg zu Mittag, ehe im benachbarten Rankweil um 16.30 Uhr das Abschlusstraining vor dem Duell mit Lauterach anstand.

Thomas Silberberger hat seine Truppe eingeschworen
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Thomas Silberberger hat seine Truppe eingeschworen

„Wir müssen diesen Gegner maximal ernstnehmen. Das ist die erste Cuprunde, der Cup hat eigene Gesetze. Das wird zwar oft so dahergesagt, hat man aber schon einige Male gesehen“, sagt WAC-Trainer Thomas Silberberger. Seitdem der WAC Bundesligist ist, also seit der Saison 2012/13, gab es nur ein blamables Erstrunden-Aus: Vor exakt zehn Jahren mit 0:1 in Ebreichsdorf (NÖ). Nicht weniger als achtmal in dieser Zeit ging es mindestens ins Viertelfinale, dreimal davon sogar ins Halbfinale und vor zwei Cupsaisons eben zum Pokalsieg. „Über die Rolle von uns müssen wir nicht diskutieren, wir sind der klare Favorit, es ist David gegen Goliath. Dem wollen wir natürlich auch gerecht werden“, sagt Silberberger, der das Erfolgsrezept kennt: „Wenn man gleich zu Beginn drückt und dann aus den ersten Chancen rasch ein Tor macht, wird es leichter. Verkrampft man da zu Beginn vor dem Tor, kann es eine zähe Angelegenheit werden.“

Was beim WAC jetzt anders läuft, als in der Vorsaison, natürlich auch einer ganzen Sommervorbereitung im positiven Sinn geschuldet, ist augenscheinlich. Die Truppe agiert – wieder – im 3-4-3. Sky Schwarz etwa auf der linken Schiene, aber auch ein neu-erstarkter Fabian Wohlmuth rechts, agieren druckvoll. Vorne ist durch den vollfitten Fixstarter Giacomo Vrioni ein Torgarant gesetzt, Donis Avdijaj blüht an dessen Seite und nach dem Zukic-Abgang auf und dahinter gibt es noch Varianten. „Man sieht schon, welche Idee wir ihnen einpflanzen haben wollen“, sieht auch Silberberger Fortschritt.

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Seinen zentralen Schlüsselspieler muss er in Lauterach noch schonen: Sechser Otar Mamageishvili. „Genau der Spieler, den wir gesucht haben“, lobt Silberberger, der neben Marco Sulzner wohl Emmanuel Agyemang als Ersatz aufbieten wird. Ebenfalls nicht ganz fix ist Boris Matic, der auch daheimblieb. Nachdem Nikolas Polster immer noch weg will, bleibt abzuwarten ob er oder Lukas Gütlbauer auflaufen. „Mit ‚Güti‘ haben wir einen tollen Keeper, falls sich bei Nik noch was tut“, ist Silberberger locker. Es wäre wohl ein Statement, würde Gütlbauer heute auflaufen.

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