Die Stimme der Post kommt aus Kärnten
Der Klagenfurter Markus Leitgeb (34) gehört zu den besten Pressesprechern des Landes. Der „Postler mit Leib und Seele“ trägt Kärnten im Herzen.
„Die Post bringt allen was“, lautet ein bekannter Werbespruch. Briefe, Zeitungen und Pakete natürlich, und Journalisten schnelle und kompetente Antworten. Das ist wohl der Grund dafür, dass sich die zwei für die Kommunikation verantwortlichen Post-Pressesprecher Michael Homola und Markus Leitgeb „Österreichs beste Pressesprecher von Kapitalmarktfirmen“ nennen dürfen – und Mitbewerber von Raiffeisen, Erste Bank & Co. hinter sich ließen. Gewählt vom Branchenmagazin „Börsianer“. Während Homola bereits 27 Jahre an der Spitze der Post-Pressestelle steht, ist sein Kompagnon, der Kärntner Leitgeb, seit 2020 „Postler mit Leib und Seele“.
Vom Gemeindebau zur Post
Der Elektrotechnik-Absolvent der HTL Mössingerstraße studierte Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Klagenfurt. „Ich bin neugierig und lerne gerne, wie Sachen funktionieren“, erzählt der 34-Jährige. Und weil er sich mit dem Schreiben leichttut, „rutschte“ er in den Journalismus. Nach Gastspielen bei „KTZ“ und „Woche“ landete Leitgeb bei einem Fachmedienverlag in Wien – und wechselte später die Seiten. Beim Gemeindebau-Riesen „Wiener Wohnen“ baute er Social Media als Kommunikationskanal auf und wurde zum Pressesprecher ernannt. Kurz vor den Wirrnissen des ersten Lockdowns erhielt die Post mit Leitgeb ihre neue „Stimme“.
„Kärnten im Herzen verbunden“
Wie die Post reist auch Leitgeb gerne durch Österreich, am liebsten heim zu den Eltern nach Klagenfurt, „dank Koralmbahn deutlich bequemer. Ich bleibe Kärnten und Klagenfurt im Herzen sehr verbunden“, gesteht „Sommermensch“ Leitgeb: „Es ist ein Land voller Möglichkeiten und erfrischender Seen“. Und schreibt Leitgeb nicht für die Post und deren Vorstände, dann tut er es privat – er veröffentlichte zwei Bücher unter den Pseudonymen Markus R. Leitgeb und Roman Markus: „Einmal eine Coming-of-age-Geschichte (Erwachsenwerden, Anm.), das andere ein Krimi mit – wie könnte es anders sein – Kärnten-Bezug.“
Und wie sein Arbeitgeber ist auch der Kärntner ein „Kilometerfresser“: „Kärnten läuft“ war sein erster Halbmarathon, der Berglauf auf den Großglockner „mein absoluter Lieblingslauf“. Und noch dazu sein höchster. Fast so hoch wie der Gipfel des Pressesprecher-Rankings.
