157 von 277 Wetterstationen der Geosphere in Österreich haben im Juni einen Rekordwert für diesen Monat angezeigt. Keine davon stand in Kärnten. Im Süden hat sich die Hitzewelle über ihre Dauer definiert. „So früh im Jahr war das schon ungewöhnlich. Wir hatten aber im Vorjahr beinahe die idente Situation“, sagt Geosphere-Meteorologe Andreas Mansberger. Mit Stand Mittwoch, 1. Juli, werden es zum Beispiel in Klagenfurt und Ferlach 14 Tage in Folge mit Temperaturen über 30 Grad.
Vorsicht geboten
Damit ist es aber bald zu Ende. Schon am Nachmittag werden Gewitter über das Land ziehen. Und diese können mitunter heftig ausfallen. „Wir rechnen mit Sturm und schweren Böen. Es ist große Vorsicht geboten“, sagt Mansberger. Gerade rund um und auf den Seen kann das zu gefährlichen Situationen führen, wenn Badegäste die Heimreise noch nicht rechtzeitig angetreten haben. Regional eingrenzen lasse sich das derzeit noch nicht. Zudem ist vereinzelt auch mit Starkregen und Hagel zu rechnen. Der Sturm dürfte eher über Mittel- und Unterkärnten ziehen.
Ab Donnerstag werden sich die Temperaturen dann langsam auf Durchschnittswerte einpendeln. 30 Grad sind vereinzelt möglich, aber kein Dauerzustand mehr. Spätestens ab Freitag wird es auch in den Nächten wieder merkbar abkühlen.