Die Suchanfragen bei Google, was bei der Hitze zu tun sei, sind in den letzten Tagen sprunghaft angestiegen. Die Hitzewelle hat Österreich noch bis zumindest Mittwoch fest im Griff, Mensch und Tier leiden. Dass die extremen Temperaturen gefährlich werden können, ist längst bekannt. Im Internet und auf Social Media kursieren jedoch aktuell zahllose „Ratschläge“, die nur teilweise tatsächlich empfehlenswert sind.
Ein paar Beispiele: Alufolie als Hitzeschutz kann an Fenstern Schäden verursachen, das Eintauchen in kaltes Wasser kann im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt führen, ungeschützte gekippte Fenster können in einem Katzenhaushalt zur tödlichen Falle werden und eisgekühlte Getränke belasten stark, da die Flüssigkeit wieder auf Körpertemperatur gebracht werden muss. Diese und mehr vermeintlich sinnvolle Tipps werden gepostet, kommentiert und geteilt. Die Absicht dahinter muss nicht immer schlecht sein, viele wollen anderen Menschen einfach nur helfen. Andere hoffen hingegen auf möglichst viel Aufmerksamkeit und Reichweite. Doch falsche Empfehlungen können mehr schaden als nützen.
Deshalb gilt auch bei einer Hitzewelle: kühlen Kopf bewahren, den Hausverstand benutzen und auf die Tipps von Experten wie dem Roten Kreuz und Ärzten vertrauen. Das „coole“ Zeug aus dem Internet hilft nicht immer.