Der TSV Hartberg darf weiter vom Aufstieg in die Tennis-Bundesliga träumen. Vladyslav Orlov (UKR), Riccardo Bellotti, Thomas Statzberger und Co besiegten den UTC Mistelbach mit 7:2 und sind nur mehr einen Schritt vom Aufstieg entfernt. Am kommenden Samstag gastieren die Oststeirer beim TC Seebenstein in Niederösterreich und können sich selbst eine 4:5-Niederlage erlauben, um ihr Ziel zu erreichen. „Wir freuen uns schon auf das Duell und sind wohl zu favorisieren, allerdings ist Seebenstein eine Wundertüte, man weiß nie, in welcher Besetzung sie antreten“, blickte Playing-Captain Maximilian Steiner bereits in die Zukunft. Auf eines kann sich der 29-Jährige auf jeden Fall verlassen: die Nervenstärke seines Teams, denn alle drei Doppel wurden im Match-Tiebreak gewonnen. „Es sah schon nach einem 0:3-Rückstand aus, aber zum Glück lief es dann in unsere Richtung.“
Für die übrigen steirischen Teams in der 2. Bundesliga lief es weniger nach Wunsch: Die GAK-Herren (3:6 in Scheibbs), die GAK-Damen (1:6 gegen Mödling) und die Hartberg-Damen (2:5 in Krems) verloren.
Einen Stock tiefer, in der Landesliga, entscheidet sich heute (11 Uhr) auf der Anlage des GAK, wer sich den Titel sichert. Bei den Frauen trifft das zweite Team des GAK nach einem 4:1-Sieg über Riegersburg im Finale auf den ESV Bruck, der dem TC LUV Graz beim 5:0 keine Chance ließ. Bei den Herren fordert der Grazer Park Club mit Talent Sebastian Pock den TK Gratkorn mit seiner Nummer eins Réne Adascálului.