Das Land Kärnten überträgt den 2015 gegründeten Kärntner Ausgleichszahlungsfonds (KAF) vorzeitig an den Bund und reduziert damit seinen Schuldenstand erheblich. Damit setzt Kärnten einen Schlusspunkt unter die milliardenschweren Belastungen aus der Hypo-Heta-Ära, die Kärnten seit 20 Jahren beschäftigt.
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Das Land Kärnten überträgt den Kärntner Ausgleichszahlungsfonds (KAF) vorzeitig an den Bund, um Schulden in Höhe von 450 Millionen Euro abzubauen.
Die Übertragung des KAF führt zu einer jährlichen Kosteneinsparung von 10 bis 12 Millionen Euro durch reduzierte Zinszahlungen und administrative Aufwendungen.
Ursprünglich sollte der KAF erst 2032 aufgelöst werden, aber durch die Vereinbarung mit dem Bund stehen die Mittel dem Land Kärnten früher zur Verfügung.
Der gesamte Erlös von 450 Millionen Euro wird zum Schuldenabbau verwendet.
Ein Memorandum of Understanding mit dem Finanzministerium wurde erzielt, wobei die ABBAG den KAF übernimmt; ein Beschluss der Bundesregierung steht noch aus.
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