Ab 10.30 Uhr geht es heute am Erzberg so richtig rund. Da wird der „Iron Mountain“ zum größten Gegner für die besten Enduro-Fahrer der Welt. 500 von ihnen machen sich vom tiefsten Punkt aus auf den Weg, den Berg zu besiegen und sich den Sieg beim Erzbergrodeo 2026 zu holen. Davor geht es für viele aber auch ein wenig ums Prestige, wenn es darum geht, sich die Bestzeit auf der Prolog-Strecke bzw. einen Startplatz in der heiß begehrten Startreihe eins zu holen.

Da war letztlich Andrea Verona mit seiner Zeit von 10:26,143 vom Freitag der Schnellste, auch wenn ihm Dakar-Pilot Danny Sanders am Samstag noch nahe kam. Doch weil sowohl der aktuell Führende in der Enduro-WM aus Italien als auch Sanders am Sonntag nicht dabei sein werden, geht Erzberg-Seriensieger und Jung-Papa Manuel Lettenbichler auch dieses Mal sozusagen von der „Pole“ ins Rodeo. Erfreulich: Direkt neben ihm wird der Steirer Michael Kratzer starten. Der 32-jährige Baiersdorfer spielte seine Motocross-Stärken beim Prolog voll aus und fuhr die fünfte Gesamtzeit, die bringt eben Startplatz zwei am Sonntag. Ebenfalls stark: Der 18-Jährige, der am Montag in Weiz zur Matura antritt, geht nach Platz 21 im Prolog vom 14. Startplatz aus ins Rodeo.