„Frigga fertig“, schreit Daniel Philippitsch und läutet die riesige Glocke neben seinem Stand in der an diesem Wochenende viel besuchten Hermagorer Innenstadt. Das hat wirklich jeder gehört! Und schon strömen die hungrigen Besucher herbei. Wesentlicher Bestandteil der Spezialität ist natürlich der Gailtaler Speck, der bei einem der größten Kulinarikfeste des Landes rund 30.000 Besucher nach Hermagor lockt.

„Der Speck und das Gailtal gehören einfach zusammen“, brachte es Bürgermeister Leopold Astner bei der Eröffnung des 32. Speckfests am Hermagorer Hauptplatz Samstagvormittag auf den Punkt. Ins Schwärmen gerieten da neben Moderatorin Martina Klementin auch Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber, der zweite Landtagspräsident Christoph Staudacher, die Landtagsabgeordneten Christina Patterer-Burgstaller und Luca Burgstaller, der als Hermagorer schon mit dem Speckfest aufgewachsen ist, Nationalratsabgeordnete Tina Berger und Bezirkshauptmann Heinz Pansi.

Viele Menschen machen Fest besonders

Johannes Smole, Obmann des veranstaltenden Vereins Gailtaler Speck, hatte noch bis in die Nacht mit Vorbereitungen zum Fest zu tun gehabt und schnaufte auf der Bühne hörbar durch: „Jetzt ist alles einfach“, sagte er schmunzelnd und bedankte sich bei Sponsoren und Partnern und vor allem bei seiner Stellvertreterin Anita Schluder: „Sie ist sowieso die Beste. Aber auch bei allen, die im Hintergrund mithelfen, bewirten, organisieren und uns unterstützen. Es sind so viele Leute beteiligt, es herrscht so ein guter Zusammenhalt. Danke dafür.“

Auch wenn der „Gaumen-Schmeichler“ der zehn Gailtaler Speckbauern im Mittelpunkt steht, erwartet Besucher beim Speckfest so viel mehr: An insgesamt 64 Ständen wird weit mehr als Kulinarisches geboten, es gibt Musik, gute Unterhaltung, viel zum Schauen, Genießen und es läuft ein guter Schmäh – auch morgen!