Nach dem Zeitfahren am Dienstag, in dem sich die Niederländerin Anna Van der Breggen souverän an die Spitze des Gesamtklassements gesetzt hatte, absolvierten die Frauen beim „Giro d‘Italia Women“ auf der fünften Etappe samt den ersten harten Bergprüfungen beinahe ein Ausscheidungsrennen. Hinauf ins Ziel nach Santo Stefano di Cadore blieben die vier Topfavoritinnen übrig, die sich dann auch im Sprint um den Sieg rauften. Siegerin: die Niederländerin Demi Vollering, die sich vor Van der Breggen, der Deutschen Antonia Niedermaier und der Kanadierin Isabella Holmgren durchsetzte.

Van der Breggen bleibt in der Gesamtwertung aber mit exakt einer Minute Vorsprung auf Landsfrau Vollering voran. Ganz stark präsentierte sich auch die Wienerin Valentina Cavallar: Die Ex-Rudererin, Teamkollegin von Van der Breggen, erreichte als Zwölfte, zeitgleich übrigens mit der Slowenin Urška Žigart, der Freundin von Tadej Pogačar. Cavallar, im Zeitfahren schon auf Rang 14, ist damit auch im Gesamtklassement Zwölfte. Die zweite Österreicherin im Feld, Christina Schweinberger, verlor am Mittwoch als 118. über eine halbe Stunde.