Revanche geglückt! Kanada hat nach der bitteren Overtimeniederlage im Olympiafinale in Mailand die US-Amerikaner aus dem WM-Rennen in der Schweiz genommen. Team USA war ja bekanntlich als Olympiasieger und WM-Titelverteidiger ins Rennen gegangen. Die überlegenen „Ahornblätter“, mit NHL-Superstars wie Sidney Crosby und Macklin Celebrini angereist, eliminierten die weniger prominent besetzten US-Boys in Fribourg mit 4:0. Kapitän Celebrini war es in Minute 19 selbst, der die Führung herbeiführte. Zur Spielmitte überwand ein verdeckter Schuss von Dylan Holloway US-Keeper Devin Cooley.
Auch wenn die US-Amerikaner das Spiel lange offen halten konnten, waren die Offensivbemühungen zu wenig. So zog man Goalie Cooley, kassierte durch Connor Brown und Crosby noch zwei Empty-Net-Treffer in der Schlussphase. „Gegen die USA sind die Spiele immer bedeutsam, so freut mich auch mein Tor. Das war unsere beste Partie im Turnier, wir werden jedes Spiel besser“, so Crosbys Kampfansage.
In Zürich machten die Finnen schnörkellos und diszipliniert da weiter, wo sie in Gruppe A aufgehört hatten. Und so hatte Tschechien, vor zwei Jahren immerhin Weltmeister im eigenen Land, kein Mittel gegen Männer aus dem hohen Norden, Finnland siegte mit 4:1. Anton Lundell und Co führten nach dessen Treffer bereits zur ersten Pause 2:0, kassierten lediglich ein Tor in Unterzahl zum zwischenzeitlichen 3:1, den Schlusspunkt setzte Lenni Hämeenaho viereinhalb Minuten vor Schluss.
Der Gastgeber muss die Schweden biegen
Am Abend (20.20, ORF Sport+) rittert in Zürich der noch ungeschlagene Gastgeber Schweiz gegen Schweden ums Halbfinale, parallel der Überraschungszweite aus Gruppe B, Norwegen, in Fribourg gegen Lettland. Die Semifinals steigen am Samstag, die Medaillenspiele am Sonntag jeweils in Zürich.