Niederlage abhaken, weitermachen. Nach dem jüngsten 2:5 gegen die Finnen zumindest noch für ein Spiel. Ein Bonusspiel gegen Weltmeister USA. Und eines, in dem die absolute Viertelfinal-Sensation nur dann möglich ist, wenn Österreich die Nordamerikaner in die Schranken weist. Davor aufzugeben, ist für Team Austria keine Option. Und auch nicht notwendig. Immerhin hat man als klarer Außenseiter gar nichts zu verlieren, kann nur überraschen. Weshalb die Akribie, die vor dem letzten Gruppenspiel in Zürich an den Tag gelegt wird, im Vergleich zu vergangenen Duellen mit Übermächten wohl sogar zunimmt. Denn so laufen die Vorbereitungen auf die USA:
Eigentlich hätte das Team am Pfingstmontag frei bekommen. Jetzt entschieden das Coaching-Team und die Führungsspieler zusammen, doch ein Training einzustreuen. Um im Rhythmus zu bleiben, die Frische nicht zu verlieren. Aber nicht zu intensiv, immerhin hat man den Vorteil des freien Tags, während die Ungarn auf die USA am Montag warten.
Rotationsmaschine wurde wieder angeworfen
Personell nahm man sich gegen die Finnen wieder etwas zurück. Gegen die Schweiz waren schon Vinzenz Rohrer, Dominic Zwerger und Atte Tolvanen geschont worden, gegen Finnland rückten die überzähligen Stürmer Ian Scherzer und Henrik Neubauer für Simeon Schwinger und Paul Huber ins Lineup. Zwei Spieler, die den Amerikanern im besten Fall mit ihrer Intensität wehtun sollen. Und auch Goalie Tolvanen wird statt David Kickert ins Tor zurückkehren.