Der aus dem Lavanttal stammende Alexander Hohl hat kürzlich die Geschäftsführung des Grazer Standorts von Fresenius Kabi Austria übernommen. Das international tätige Pharmaunternehmen beschäftigt weltweit mehr als 41.000 Mitarbeitende in über 100 Ländern und versorgt rund 450 Millionen Menschen mit medizinischen Produkten. Gemeinsam mit Michael Mayr bildet Hohl zudem die Geschäftsführung von Fresenius Kabi Austria. Er trägt somit die Verantwortung für rund 1800 Beschäftigte an den Standorten Graz, Werndorf, Grambach und Linz. „Mein Aufgabenbereich am Standort Graz umfasst vor allem das operative Geschäft – von Produktion und Qualität bis hin zur Sicherheit und der strategischen Weiterentwicklung des Standorts“, so der 43-jährige Hohl.

Hauptquartier des Konzerns

Das Werk in Graz ist das österreichische Hauptquartier des Konzerns und gilt als wichtige Produktionsstätte für sterile Arzneimittel. Am Standort entstehen vor allem intravenös verabreichte Medikamente wie Anästhetika und Analgetika sowie Infusionslösungen für Ernährung und Diagnostik. Von der steirischen Landeshauptstadt aus werden nicht nur österreichische, sondern auch internationale Märkte auf allen fünf Kontinenten beliefert.

Fresenius Kabi
Fresenius Kabi © KK/Fresenius

Hohl ist bereits seit 13 Jahren im Unternehmen tätig und übernahm in dieser Zeit unterschiedliche leitende sowie internationale Funktionen. „Mich fasziniert an meiner Arbeit vor allem die Verbindung zwischen Wissenschaft, Technologie und medizinischer Anwendung. Diese Bereiche nun als Geschäftsführer aktiv mitzugestalten und Verantwortung dafür zu tragen, macht die Aufgabe für mich besonders reizvoll.“

Seit 2003 lebt Hohl in Graz. Gemeinsam mit seiner Frau hat er einen Sohn, der im August drei Jahre alt wird. Einen wichtigen Ausgleich zum Berufsalltag findet er im handwerklichen Arbeiten. „Meine Frau und ich haben 2023 ein Haus gebaut. Damit habe ich tatkräftig angepackt. Das Handwerk ist für mich ein sehr wichtiger und sinnstiftender Ausgleich“, so Hohl.