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Das waren die jüngsten Gänsehautmomente im Hartberger Stadion

Am Samstag kehrt der TSV Hartberg mit dem Spiel gegen den SV Ried in seine nunmehr umgebaute Heimspielstätte zurück. Ebendort hat man in der Vergangenheit denkwürdige Spiele und Gänsehautmomente erlebt. Ein Rückblick auf Meistertitel und Platzstürme.

Daniela Buchegger
Redakteurin Regionalredaktion Hartberg & Fürstenfeld
Am Samstag ist es soweit: 189 Tage nach dem letzten Heimspiel am 17. Mai 2025 läuft der TSV Hartberg am 22. November wieder zu Hause auf dem Platz auf. Die erste Bauphase in der Profertil-Arena ist abgeschlossen, das Stadion ist bundesliga-tauglich und den letzten echten Heimspielen vor der Winterpause steht nichts mehr im Wege.
Grund genug, um einen Blick zurück zu werfen – auf denkwürdige Spiele (wie der Platzsturm der GAK-Fans im Jahr 2012), Glanzleistungen samt Meisterfeiern und Gänsehautmomente im Hartberger Stadion in den vergangenen Jahren.
Lange vor der Zeit des heutigen TSV-Kapitäns Jürgen Heil (Foto) wurde der Hartberger Turn- und Sportverein gegründet, nämlich im Jahr 1946. Laut Vereinschronik auf der Homepage soll es bereits 1938 erste Aufzeichnungen über den Bau eines Fußballplatzes in Hartberg - am Standort des heutigen Stadions - geben.
Das bedeutet auch, dass die Blau-Weißen seit rund 80 Jahren auf „ihrem“ Platz um Siege kämpfen. Im Jahr 2000 wurde die Haupttribüne samt VIP-Bereich eröffnet. Mehrere Adaptierungen und Umbauarbeiten sollten in den weiteren Jahren folgen.
2006 fixierte der TSV zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte mit einem 2:0-Derbysieg gegen Bad Aussee im eigenen Stadion den Aufstieg in die 2. Liga (damals noch Erste Liga). 
Zuvor waren die Oststeirer schon von 1996 bis 1998 in der zweithöchsten Spielklasse vertreten.