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„Tag des Bergbaues“ am 3. Mai erinnert an Kohleabbau in der Region

Im Bergbaumuseum in Rosental wird es Führungen geben, außerdem spielt die Bergkapelle Rosental. Auch Jahrzehnte nach dem Kohleabbau spielt er in der Region eine wichtige Rolle.

Das war der „Tag des Bergbaues“ im vergangenen Jahr
© Karl Mayer
Das war der „Tag des Bergbaues“ im vergangenen Jahr
Karl Mayer

Er ist bereits zur Tradition geworden, der „Tag des Bergbaues“, der heuer am Samstag, 3. Mai ab 11 Uhr beim Bergbaumuseum in Rosental begangen wird.

Kohleabbau prägt Region bis heute

Vor 33 Jahren wurde im Untertagebau Karlschacht der letzte Hunt Kohle gefördert, die letzte Schicht gefahren. Vor acht Jahren hatte der damalige Bürgermeister Engelbert Köppel gemeinsam mit dem Knappschaftsverein Voitsberg-Köflacher Revier mit Hans Birnhuber und Hans Bernsteiner an der Spitze den „Tag des Bergbaues“ ins Leben gerufen. Ziel ist die Erinnerung an diese für die gesamte Region so stolze Vergangenheit.

Die Arbeit im Kohlebergbau, vor allem unter Tag, war hart, schwierig und nicht zuletzt gefährlich. Die Kameradschaft unter den Knappen war deshalb umso wichtiger. Auch die Erinnerung an diese Werte ist vermutlich einer der Gründe, warum die Tradition des Bergmannes in der Region immer noch gepflegt wird.

Es gibt im ehemaligen weststeirischen Kohlerevier wohl kaum eine Familie, die über ihre Vorfahren nicht mit dem Bergbau verbunden ist.

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Klicken Sie sich durch die Bilder vom Tag des Bergbaues aus dem Vorjahr!
Klicken Sie sich durch die Bilder vom Tag des Bergbaues aus dem Vorjahr! © Karl Mayer

Führungen und Musik am Tag des Bergbaus am 3. Mai

Der Tag des Bergbaues am Samstag, 3. Mai beim Bergbaumuseum Rosental beginnt um 11 Uhr mit dem Einmarsch der Bergkapelle Rosental. Dann kommt es zur Segnung der ehemaligen Kohlen-Verschublok DH-600, die beim Bergbaumuseum ihre „Ruhestätte“ gefunden hat. Anschließend spielt die Bergkapelle Rosental im Festzelt.

Im Bergbaumuseum werden kostenlose Führungen angeboten. Bergmännisches Brauchtum sowie Maschinen- und Gerätevorführungen stehen auf dem Programm, mit den Knappen aus der Region können außerdem Gespräche geführt werden. Für Kinder steht zudem eine Hüpfburg zur Verfügung.

Auch die traditionelle Bergarbeiterjause wird wieder angeboten: das Barbarawürstl mit Kren und Gebäck.

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