Johansson beteuert: „Habe mit illegalen Manipulationen nie etwas zu tun gehabt“
Norwegens Skispringer Robert Johansson bezeichnet seine mittlerweile abgelaufene Sperre als „skandalös.“
Weiterhin „Bitte warten“ heißt es im norwegischen Anzugskandal. Die von der FIS eingesetzte Kommission ist nach wie vor mit Untersuchungen und der Auswertung von Ergebnissen beschäftigt – mit einem finalen Bericht ist wohl erst in ein paar Wochen zu rechnen. Derweilen hat sich Robert Johansson gegenüber der Zeitung „Gudbrandsdalen Dagningen“ zu Wort gemeldet. Der Norweger war einer der fünf nach Aufdeckung der Manipulation während der Nordischen WM in Trondheim von der FIS gesperrten Springer, der Suspendierung nach dem Saisonende wieder aufgehoben wurde.
Johansson bezeichnete seine Sperre im Nachhinein als „skandalös“, wäre er im Gegensatz zu seinen Teamkollegen doch nie mit einem manipulierten Anzug erwischt worden. Die aktuelle Situation hätte sowohl seiner Psyche, als auch seinen Finanzen geschadet. „Am besten kann man es so beschreiben, dass es sich anfühlt, als ob ich im Nichts schweben würde. Ich habe keinen gar Halt gehabt“, sagte der 35-Jährige. Und weiter: „Durch die Sperre habe ich mein Einkommen verloren und lebe derzeit von meinen Ersparnissen.“ Nachsatz: „Mit illegalen Manipulationen habe ich nie etwas zu tun gehabt.“