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Jacob Italiano nach Tor-Premiere für GAK: „Dann können wir noch viel erreichen“

Jacob Italiano traf in Altach erstmals für den GAK. Bei Thorsten Schriebl wird heute eine Diagnose erwartet.

Jacob Italiano bejubelte seinen Treffer zum 2:0
© GEPA
Jacob Italiano bejubelte seinen Treffer zum 2:0

„In Wahrheit geht es um eineinhalb Punkte“, hatte GAK-Trainer Rene Poms vor dem „Sechs-Punkte-Spiel“ im Kellerduell gegen Altach gesagt, schließlich warte ja noch die Punkteteilung in der Bundesliga. Geworden sind es am Ende nüchtern betrachtet deren drei und so haben die Rotjacken nach dem 2:1-Erfolg im Ländle vorübergehend einen Fünf-Punkte-Polster auf das Schlusslicht aus Vorarlberg. „Polster hin oder her, es ist noch so viel Strecke zu gehen. Wichtig war, dass wir mit einem Erfolgserlebnis starten“, sagte Poms, der mit Florian Wiegele, Antonio Tikvic und Sadik Fofana drei Winter-Neuzugänge in der Startformation aufbot. „Ich bin sehr zufrieden, sie haben bestätigt, warum wir sie geholt haben.“

Ebenfalls von Anfang an durfte Jacob Italiano ran, weil Dominik Frieser eine Etappe weiter vorne zum Einsatz kam und Christian Lichtenberger nur auf der Bank saß. „Es war klar, dass es am Anfang Rasenschach sein würde, mit Frieser und Murat Satin hinter Daniel Maderner wollten wir kompakter sein“, sagte Poms, der zur Pause dann Lichtenberger einwechselte. „Wir wussten, mit seiner Qualität in der zweiten Halbzeit zuschlagen zu können“, meinte der Coach. Und so war es Lichtenberger, der das 1:0 durch Maderner „überragend“ vorbereitete.

Der zweite Treffer ging dann schließlich auf das Konto von Italiano – es war das erste Tor im Trikot der Athletiker für den Sommer-Neuzugang. „Für ihn hat es mich sehr gefreut, er ist ein fleißiger Arbeiter, der immer alles für das Team gibt“, sagte Poms und Italiano selbst meinte: „Ich habe versucht, dem Trainer mit meinen Trainingsleistungen die Entscheidung so einfach wie möglich zu machen, dementsprechend froh war ich, in der Startformation gestanden zu sein. Mein erstes Tor zu schießen war ein richtig gutes Gefühl, hoffentlich war es nur der Anfang. Wir können in dieser Liga jedes Team schlagen, wenn das gelingt, können wir in dieser Saison noch viel erreichen.“

Rote Karten bereits Routine

Am Sonntag ist der LASK in Graz zu Gast, eine erste Hälfte wie in Altach (Poms: „ein Totalversagen“) sollte da vermieden werden. „Mir wäre es recht, dass die zweite Hälfte unser Standard ist“, so Poms, dessen einziges Liga-Spiel als GAK-Trainer, das mit 22 Spielern auf dem Feld zu Ende ging, im Übrigen sein Debüt beim 1:1 gegen Rapid war. Am Samstag sah Altachs Alexander Gorgon Rot. „Das ist ein bisschen dem VAR geschuldet, weil alles filetiert wird. Ich könnte gut damit leben, wenn ein Spiel einmal Elf gegen Elf endet.“ Bei Thorsten Schriebl, der sich in Altach am Knie verletzte, wird heute ein MRT durchgeführt. Poms: „Wir hoffen, dass es kein Kreuzbandriss ist.“

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