Neuzugang für die Defensive: GAK schlägt bei Udinese zu
Die Rotjacken verpflichten einen neuen Spieler, der zuletzt bei Watford spielte, aber auch den FC Bayern im Lebenslauf stehen hat.
Nach Torhüter Florian Wiegele und Defensivspieler Sadik Fofana gibt der GAK seinen nächsten Winter-Neuzugang bekannt. Antonio Tikvic wird bis Sommer von Udinese ausgeliehen. Im Herbst war der Kroate zum FC Watford verliehen. Beim englischen Zweitligisten absolvierte er im bisherigen Saisonverlauf drei Pflichtspiele.
Sportdirektor Dieter Elsneg: „Mit Antonio gewinnen wir einen hochtalentierten Defensivspieler, der sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der Sechserposition flexibel einsetzbar ist. Trotz seines jungen Alters konnte er bereits wertvolle Erfahrungen bei namhaften Vereinen sammeln. Beim GAK wird Antonio eine zentrale Rolle übernehmen und unser Team weiter verstärken.“
Von Bayern zu Udinese und Watford
Der 20-Jährige hat am Mittwoch seinen Medizincheck in Graz absolviert. Im Sommer 2023 wechselte der in Hamburg geborene kroatische Staatsbürger von der zweiten Mannschaft des FC Bayern München zu Udinese, wo er auf einen Serie-A-Einsatz kam. Für diese Saison verliehen die Italiener ihn zu Watford - beide Vereine teilen sich einen Besitzer.
In seiner Jugend war Tikvic sowohl für den FC St. Pauli, als auch für den Hamburger SV aktiv. In weiterer Folge agierte er auch im Nachwuchs von Eintracht Frankfurt und bei Türkgücü München, von wo aus er im Sommer 2022 zum FC Bayern übersiedelte. Der Defensivspieler ist kroatischer Junioren-Teamspieler. Für die U21 lief er bislang vier Mal auf, zuletzt im November 2023.
Elsneg zu Dressel: „Beste Lösung für alle Beteiligten“
Den Neuverpflichtungen stehen bereits acht Abgänge gegenüber. Am Mittwoch schloss sich Dennis Dressel dem deutschen Zweitligisten SSV Ulm an. Im Sommer wurden große Hoffnungen in den Deutschen gesetzt, die er anfangs auch erfüllte. Doch nach dem Trainerwechsel zu Rene Poms nahm der sportliche Einfluss des zentralen Mittelfeldspielers zunehmend ab.
„Wir hatten die Überzeugung, dass Dennis uns mit seiner Qualität auf das nächste Level bringt. Aber es ist nicht nur an ihm gelegen, dass er nicht jene Rolle einnehmen konnte, die wir uns erhofft hatten, sondern es ist generell ein schwieriger Herbst gewesen. Manchmal muss man die Situation anerkennen und die beste Lösung für alle Beteiligten finden“, erklärt Elsneg.
Schon Ende letzten Jahres hatten sich beide Parteien darauf verständigt, während des Wintertransferfensters für eine Veränderung offen zu sein. Elsneg: „Mit Ulm wurde eine für alle Parteien zufriedenstellende Lösung gefunden.“