Von dunklen Herzen im Krieg und dem Henker Kodos
Die neue Streaming-Serie „Dark Hearts“ fesselt von der ersten Sekunde an: das Kriegsdrama wählt den Vorabend der Schlacht um Mossul als Ausgangspunkt.
Dark Hearts
Die französische Serie „Dark Hearts“ fesselt von der ersten Sekunden an. Kurz vor der Schlacht von Mossul im Jahr 2016, will eine Spezialeinheit des französischen Militärs im Irak Tochter und Sohn eines wichtigen Gefangenen ausfindig machen. Wie bei den meisten Kriegsfilmen dieser Art, steht die Action im Vordergrund, aber die Serie glänzt mit einem intelligenten Plot und lässt dabei auch in die vielen dunklen Herzen blicken. Und das Gute? Man sieht es nicht.
Amazon Prime
Kodos, der Henker
Nostalgie im Hauptabendprogramm: In der „Raumschiff Enterprise“-Folge „Kodos, der Henker“ ist Shakespeares „Macbeth“ Ausgangspunkt einer Suche nach einem Massenmörder. Gespielt wird Kodos von Arnold Moss, der am Broadway in Shakespeare-Stücken glänzte.
20.15 Uhr, Tele 5
Elfriede Jelinek
Elfride Jelinek ist eine enigmatische Persönlichkeit. Die erste österreichische Literaturnobelpreisträgerin ist aber gleichzeitig in den Medien hoch präsent. In dieser Dokumentation versucht man, Elfriede Jelinek auf die Spur zu kommen – auch als Privatperson. 22.15 Uhr, Arte
Gefiederte Nachbarn
„Die bunte Welt der Gartenvögel“ zeigt die Vielfalt eines Gartens in Klagenfurt. Spannende Dokumentation.
20.15 Uhr, 3sat
Illuminati
Was war das damals für eine Aufregung um diese Dan Brown-Bücher. Die Verfilmung von Illuminati ist eine rasante Schnitzeljagd durch Rom, die man sich am besten ansieht, wenn man nach einem anstrengenden Arbeitstag nicht mehr viel nachdenken will.
20.15 Uhr, ATV
Lebenslinien
Immer sehenswert: Dieses Mal wird die Schauspielerin Mira Mazumdar porträtiert, die ihren Wurzeln nachspürt.
22.00 Uhr, BRFernsehen
Hörenswert
Der neue Umgang mit der Kolonialzeit in Kamerun (1). Ö1, 9.30 Uhr. Das afrikanische Land Kamerun war von 1884 bis 1919 Teil des Deutschen Reiches, danach teilten sich Frankreich und Großbritannien das Land bis 1960 auf. Heute will sich die Jugend von der Kolonialzeit emanzipieren.
„Schee und schiach zugleich“. Ö1, 17.30 Uhr. Die Wiener Festwochen starten am 17. Mai und rufen die Freie Republik Wien aus. Der Kärntner Herwig Zamernik kuratiert das Eröffnungskonzert am Rathausplatz. Dafür hat der Musiker auch eine Hymne geschrieben.