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So spannend wurde das Mittelalter selten auf die Leinwand gebracht

Umberto Ecos „Der Name der Rose“ löste einen Mittelalter-Hype aus – und ist heute als Film noch immer mehr als sehenswert.

Der Name der Rose
© Sender
Der Name der Rose
Andreas Kanatschnig
Redakteur Kultur- und Medienressort

Der Name der Rose

Als Umberto Ecos „Der Name der Rose“ 1980 in den Buchhandel kam, löste das einen richtigen Mittelalter-Hype aus. Eco wurde zum Literatur-Star und nur wenige Jahre später, 1986, kam der Krimi in die Kinos. Mit Sean Connery als William von Baskerville und Christian Slater als Adson von Melk. Jean-Jacques Annaud gelang eine kongeniale Verfilmung, die den Geist des Buches und die Liebe zu ihm in jeder Minute atmet. Zeitlose Kino-Unterhaltung.
20.15 Uhr, ATV 2

ES

Stephen King gab dem unterbewussten Horror einen Namen: ES. Diese Neuverfilmung aus dem Jahr 2017 mit Bill Skarsgård als Pennywise brachte den Horror-Clown auf die große Leinwand, die erste Verfilmung mit Tim Curry war noch ein Fernsehfilm.
20.15 Uhr, Kabel 1

Robin Hood

Es gibt viele Robin Hood-Verfilmungen, viele haben ihre Stärken. Ridley Scott erzählt die Vorgeschichte von Robin Hood (Russell Crowe). Zwar nicht so romantisch wie jener Film mit Kevin Costner, nicht so lustig wie die Disney-Version, aber dafür um so realistischer.
22.50 Uhr, ORF 1

Vom Sammeln . . .

. . . Speichern und Bewahren. Spannende Doku darüber, wie wir Dinge für kommende Generationen sichern können.
20.15 Uhr, 3sat

Bilder für die ewige Dunkelheit

Eine Mutter bereitet ihr Kind darauf vor, dass es sein Augenlicht verliert – beide haben die gleiche Augenkrankheit. Silas ist jetzt sechs. Eine herzzerreißende wie bezaubernde Geschichte, die getragen ist von der Liebe zwischen Mutter und Sohn.
Arte Mediathek

Mongolei

Wer die Weite und Einsamkeit sucht, wird sich in die Mongolei verlieben. Doku über die nomadische Lebensweise.
22.15 Uhr, ZDF

Hörenswert

Von der Kunst des Zuhörens (4). Ö1, 9.05 Uhr. Können wir überhaupt noch zuhören? Die Frage, die hier auch gestellt wird, lautet: Können wir durch Zuhören mehr Einigkeit in der Gesellschaft erzielen? Wohl eher nicht, aber es lohnt sich doch, darüber nachzudenken.
In memoriam Maurizio Pollini. Ö1, 19.30 Uhr. Der italienische Ausnahme-Pianist Maurizio Pollini verstarb vor wenigen Tagen 82-jährig. Vorgestellt werden verschieden Mitschnitte von Konzerten. Pollini spielt Werke von Frederic Chopin, Franz Schubert und Luigi Nono.