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Reisen

Tipps für ein Weihnachts-Wochenende in Berlin

Ab nach Berlin! Dank Eurowings kommt man ab Graz mehrmals wöchentlich in die hippe Metropole an der Spree. Dort warten Kultur, Shopping und Weihnachtsmärkte gleichermaßen.

Maria Steinwender
Maria Steinwender
Maria Steinwender
Redakteurin Regionalredaktion Murtal & Murau
vor 3 Jahren9. Dezember 2023 um 04:00
Leute & Stars
Nah genug für Kurzentschlossene: Fünfmal pro Woche, jeweils am Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag geht es mit „Eurowings“ von Graz nach Berlin. Die Flugzeit in die deutsche Bundeshauptstadt beträgt nur 75 Minuten. Wunderbar modern-luxuriös kann man im „Hotel Mani by Amano“ auf der Torstraße in Mitte übernachten und erlebt dort die Vielfältigkeit Berlins von seiner schönsten Seite: Zusätzlich zu den israelischen Spezialitäten wie etwa Schwertfisch und „Chuzpeles“ (israelische Tapas), die dort im hauseigenen Szene-Restaurant kredenzt werden, findet man sich dort samstags zur israelischen Dinnerparty „Isramani“ ein - ehe man es sich versieht, wird das chice Restaurant zum Dancefloor mit Feuershow.
Der „WeihnachtsZauber am Gendarmenmarkt“, dieses und kommendes Jahr am Bebelplatz zu finden, ist der Luxuriöse unter den Berliner Weihnachtsmärkten: edles Handwerk und Weihnachtslieder, von Berliner Chören vorgetragen, treffen auf Highlights für Gourmetküchen-Fans in festlichem Ambiente: etwa im Lutter & Wegner, wo Klassiker der deutschen Weihnachts-Küche - Rindsrouladen beispielsweise - auf steirischen Backhendlsalat treffen. Zudem rühmt man sich dort damit, „das beste Schnitzel ausserhalb Wiens“ zu kredenzen.
Das schwedische Fotografiemuseum „Fotografiska“ eröffnete im September 2023 im Kunsthaus Tacheles im Stadtteil Mitte seine Berliner Dependance. Dort erwarten einen auf urbaner Atmosphäre, zwischen Neonlicht und Graffiti-Wänden, auf mehreren Etagen Werke der weltweit angesagtesten Fotografen. Den Museumsshop, mit edlen Design-Geschenken für Menschen, die schon alles haben und davon nur das beste, sollte man keinesfalls verpassen.
2024 jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 35. Mal. Grund genug, die Gedenkstätte und das Besucher- sowie Dokumentationszentrum der Berliner Mauer an der Bernauer Straße zu besuchen. Die Kälte der Jahreszeit verstärkt noch die Tragik dessen, was man dort an historischem Wissen erleben kann. Familien wurden zerrissen, sogar Kinder kamen beim Fluchtversuch ums Leben. Wer mit der Stasi kooperierte und Fluchtwege verriet, wurde entlohnt. Der Eintritt ist kostenlos.
Was wäre ein Berlin-Besuch ohne Currywurst? „Curry Wolf“ am Brandenburger Tor hat sicherlich eine der besten. Egal ob als „Bauarbeiterfrühstück“ mit Pommes oder nobel mit Moët & Chandon: Diese Form des kulinarischen Sightseeings sollte man sich nicht entgehen lassen. Die Würste gibt es auch in vegan, klassisch ohne Darm oder mit, und als Souvenir oder Mitbringsel kann man die Currywurst sowie die dazugehörig scharf-köstliche „Opium“-Sauce oder „Berliner Currywurst Gin“ auch im Glas mitnehmen.
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