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Politik

Das bewegt die Innere Stadt

Der vorletzte Halt unserer Bezirkstour brachte uns heute in die Innere Stadt. Die Themen der Gespräche waren vielseitig und reichten von Parkplatzmangel bis zum Krähenproblem. Dennoch schätzen die meisten die Vorzüge des Bezirks.

vor 9 Jahren10. Jänner 2018 um 17:41
Graz-UmgebungGemeinderatswahl 2026
Leute & StarsGrazChronik
Elisabeth Langhansl: "Die Stadt ist verdreckt. In der Annenstraße, aber auch hier am Hauptplatz. Die Leute schmeißen ihre Kaffeebecher weg und ihre Zigaretten, das ist einfach kein Benehmen. Da könnte man schon etwas unternehmen, damit die Stadt sauberer ist. Gut finde ich, dass die Polizei und die Ordnungswache in der Stadt offensichtlich mehr unterwegs simd als früher. Sie sind sichtbarer, ich fühle mich deshalb sicherer."
Martin Hiden und Marcel Greitner: "Am Billa-Eck wird man oft von Betrunkenen angepöbelt. Natürlich kann man den Leuten nicht verbieten, da zu stehen, aber man sollte schon strenger durchgreifen. Es gibt ja eigentlich ein Alkoholverbot. Auch bei Besuchern und Touristen macht das kein gutes Bild von der Stadt."
Barbara Meinx: „Gut finde ich, dass man hier alles leicht zu Fuß erreichen kann, die Fußgängerzonen und auch das reiche Lokalangebot. Zum Einkaufen ist alles vorhanden, man muss dafür nicht extra raus aus der Stadt. Die Gestaltung des Joanneumsviertels ist gelungen. Der Platz und die Landesbibliothek könnten aber besser genutzt werden, dafür sollte man diese stärker bewerben. Ich habe die Vorzüge des Platzes erst neulich für mich entdeckt und bin gerne dort.“
Roman Prochaska: "Was sich zu meinem persönliche Nachteil entwickelt hat, ist das verschwinden der Buchläden. Es gab welche in der Murgasse, am Hauptplatz und in der Sackstraße. Bildung hat keinen Platz mehr, während für die Wirtschaft alles getan wird."
Ingeborg Persche: "Ich liebe ganz besonders die Vielfalt an Geschäften in der Innenstadt. Besonders zur Weihnachtszeit zeigt sich die Schönheit unserer Stadt. Ich habe auch das Gefühl, die Innenstadt wurd ein den lezten Jahren sauberer - die Menschen immer freundlicher. Was mir fehlt ist aber etwas, das es vor Jahren schon einmal gab: irgendeeine Möglichkeit, wo man zwischendurch etwas deponieren kann. Vor allem für Ältere wäre so ein Schließfachsystem sehr praktisch."
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