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Politik

St. Peter wünscht sich ein Zentrum

Heute führte uns die Bezirkstour nach St. Peter. Wichtigste Anliegen waren das Fehlen eines Zentrums, Verkehr und Bebauung. Eine ausführliche Zusammenfassung der Bezirkstour finden sie am Sonntag in der Kleinen Zeitung.

vor 9 Jahren10. Jänner 2018 um 17:52
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Vinzenz Kopun: "Im Prinzip bin ich zufrieden, die Wohnqualität ist ausreichend. Ich war davor lange in Lend, jetzt bin ich wirklich froh, dass ich hier bin. Ein Zentrum wäre schön. Schade ist, dass die Gasthäuser verschwinden. Mit der Politik im Bezirk bin ich zufrieden. Es gibt ausreichend Aktivitäten für Jung und Alt."
Hermann Siller: "Meine Tochter und mein Schwiegersohn wohnen im Sternäckerweg. Im Bereich des Fußballplatzes gibt es eine etwa 100 Meter lange Gehsteiglücke. Als der Platz erweitert wurde, ist der Gehsteig nicht berücksichtigt worden. Die Begrenzungspflöcke neben der Straße sind so gesetzt, dass Fußgänger auf der Fahrbahn gehen müssen. Im Sommer hängen auch noch Sichtschutznetze, die den Autofahrern die Sicht auf Fußgänger in der Kurve nehmen. Platz für einen Gehsteig wäre genug vorhanden."
Roswitha Faszl und Ulli Staber:"Unser Anliegen ist ein richtiges Zentrum, wo die Leute gerne zusammenkommen. Am besten mit einem gemütlichen Café und einer Konditorei. Es werden zwar immer mehr Siedlungen gebaut, aber für die Gemeinschaft wird nichts getan. Ansonsten ist St. Peter ein schöner, grüner Bezirk, man kennt sich untereinander. Man muss aber auch dazu beitragen, dass es so bleibt. Sehr gelungen ist die Neugestaltung des Bahngrabenweg. Um den Verkehr zu entlasten, bräuchten wir ein Park and Ride Zentrum mit ausreichend Parkplätzen. Dann würde der öffentliche Verkehr besser angenommen werden. Derzeit wird die Straße entlang des Friedhofs immer zugeparkt. Außerdem müsste die Frequenz der Straßenbahn zu den Stoßzeiten erhöht werden."
Willibald Maurer: "Auf Grundstücken, die eigentlich für Einfamilienhäuser vorgesehen sind, werden vermehrt große Wohnblöcke hingestellt, oft wird bis knapp an die Grundstücksgrenze betoniert. Die Versiegelung der Grünflächen verschärft die Hochwasserproblematik. Die Straßen sind dafür zu schmal. Mir ist schon klar, dass auch hier verdichtet werden muss, aber wie soll das weitergehen? Was sind das für Baugesetze?"
Roswitha Schmalhart: "Mein Anliegen ist Messendorfberg. Ich habe schon alles versucht, aber es rührt sich nichts. Viele nutzen die Straße als Schleichweg und fahren viel zu schnell. Durch den starken Verkehr kann man fast nicht mehr zu Fuß gehen. Früher gab es ein Wochenendfahrverbot, damit die Familien den Bereich nutzen können, das geht jetzt nicht mehr. Außerdem ist die Straße in schlechtem Zustand und es fehlt ein Gehsteig und eine Beleuchtung, für Radfahrer ist das gefährlich. Schön ist, dass es jetzt ein 'Naturfenster' gibt, dass uns einen tollen Ausblick auf die Stadt bietet."
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