Agrarsprecher Grüne fordern "umgehende Milchkrisensitzung"

In der Diskussion um 37 Milchbauern, die ihre Existenz durch fehlende Lieferverträge mit Molkereien gefährdet sehen, kritisiert Wolfgang Pirklhuber, Agrarsprecher der Grünen, Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP).

© APA/dpa/Carsten Rehder
 

Dieser habe bei der EU-Kommission für den Verarbeitungssektor zusätzlich 18 Mio. Euro beantragt, während die Mittel im Agrar-Umweltprogramm ÖPUL um 38 Mio. Euro gekürzt würden.

Pirklhuber fordert daher eine "umgehende Milchkrisensitzung" durch das Landwirtschaftsministerium. "Dass Molkereien, die über Jahrzehnte Millionen an öffentlichen Fördergeldern aus Landes-, Bundes- und EU-Mitteln erhalten haben sich jetzt weigern die Milch von 37 bäuerlichen Betrieben, darunter zahlreiche Biolandwirte abzuholen, ist ein agrarpolitisches Desaster erster Klasse", betonte Pirklhuber am Freitag in einer Aussendung.

Existenzsorgen

Kommentare (4)

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VwieVendetta
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Zuerst

glauben diese Milchbauern, dass es wirtschaftlich besser für die ist nicht an die genossenschaftlichen Molkereien zu liefern.
Dann kommen sie drauf, dass sie es selbst auch nicht besser können und ihre eigene Milchsammlung nicht rentabel ist. Jetzt sperren sie zu , wollen wieder zurück in den sicheren Hafen der Genossenschaft und regen sich furchtbar auf, wenn dort nach marktwirtschaftlichen Kriterien entschieden wird.
Für mich sind das Rosinenpicker, mit denen niemand Mitleid haben muß.
Gut,daß daran auch die GrünInnen nichts ändern werden, da können sie schreien wie sie wollen.

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hermannsteinacher
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Schafmilch undZiegenmilch und deren Produkte forcieren,

die "unterliegen" im Unterschied zu Kuhmilch und -erzeugnissen nicht der EU.

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scionescio
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Der dritte Artikel innerhalb kürzester Zeit ...

... wegen 37 Personen, die sich offenbar verkalkuliert haben und immer noch glauben, sie hätten ein Anrecht darauf, dass ihnen ein Produkt abgenommen wird, für das es wegen des herrschenden Überangebotes keine Nachfrage gibt!
Wie viele kleine Gewerbetreibende müssen zusperren, weil sie etwas anbieten, wofür es keine Nachfrage gibt - aber bei den Milchbauern ist das natürlich etwas ganz anderes ....

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hermannsteinacher
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Milchsee in Butterberg umwandeln!

Butter kann durch nichts ersetzt werden.
Immer wieder wird "nussgroß" Butter gebraucht und verwendet!

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