Schnellstraße S 7So erreichten Straßengegner wieder einen Baustopp

Aus dem geplanten Baubeginn für die Fürstenfelder Schnellstraße S 7 wird heuer wieder nichts. Der Verwaltungsgerichtshof kippte nun den Wasserrechtsbescheid für die Schnellstraße.

Schild S 7-Neubau
Der Baustart für die S 7 verzögert sich weiter © Gerald Hirt
 

In diesen Wochen wollte die Asfinag die Baustraßen für die Errichtung des Westteils der Schnellstraße S 7 von Riegersdorf nach Dobersdorf einrichten. Rechtlich schien der Bau weitgehend durchgefochten, noch offene Beschwerden gegen die Umweltverträglichkeitsprüfung hatten keine aufschiebende Wirkung.

Dennoch ist den Gegnern der Schnellstraße zwischen der A 2 und der ungarischen Grenze nun wieder ein Etappensieg gelungen. Nach drei Jahren Verfahrensdauer hat der Verwaltungsgerichtshof einer Revision gegen den Wasserrechtsbescheid stattgegeben. Dieser beruhte nämlich auf dem alten Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren, das 2012 aufgehoben worden war.

"Das ist für uns umso mehr ein Erfolg, weil die Politik unheimlich Druck gemacht hat", sagt Johann Raunikar, der Sprecher der Bürgerinitiative gegen den Bau der S 7. Die Entscheidung bedeutet nun einen neuerlichen Baustopp.

Asfinag hält am Projekt fest

Ein möglicher Baubeginn rückt damit ins nächste Jahr hinein. "Aber wir halten auf jedem Fall am Projekt fest, alle anderen Bescheide sind rechtskräftig", erklärt Alexander Walcher, Geschäftsführer des Asfinag-Baumanagements. Er bedauert, dass die Gegner immer wieder nach formalrechtlichen Angriffsflächen zur Verzögerung suchten.

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Danke für Ihr Verständnis.

baldasar
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bravo

sehr gut, zuerst lieber den öffiverkehr (wo bleibt der ostbahnausbau??) ausbauen und erst dann die strasse...

schön dass richter nicht vor politikern in die knie gehen!!

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ffld
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Endlich gestoppt...

Die Gegner sind über 6000 und nicht eine handvoll.
Außerdem werden nur Gesetze eingehalten, alle die den Gegnern die Schuld geben, akzeptieren anscheinend nicht die Gesetze in Österreich !!!
Wir wollen atmen, dafür nein zur S7 !!!

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H260345H
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Was sind mickrige, mit Müh und Not

gesammelte 6000 Stimmen gegen viele tausend Betroffene an der Bundesstraße, die Tag und Nacht von Lärm und Abgasen heimgesucht werden.
Aber DAS ist diesen Krawallmachern ja völlig egal, Hauptsache ist denen doch, ausschließlich ihre eigenen Interessen mit aller Gewalt durchzusetzen, und das mit Hilfe eines willfährigen Alt-Richters, der sicherlich auch "seine" Gründe haben wird.
Na ja, all die hohen Kosten für die Verzögerungen zahlen eh nur WIR, die Steuerzahler -man müsste diesen Steuergelderverschwendern all die von ihnen verursachten Kosten in Rechnung stellen, DAS wäre wirklich richtig!

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ffld
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Kosten???

man kann nicht davon ausgehen, dass ein Projekt bewilligt wird, obwohl man weiß, dass es nicht dem Gesetz entspricht.
Also sind die Steuergeldverschwender die Asfinag und die Dorfpolitiker !!!
Wie viele tausend Personen wohnen an der Bundesstraße?
Bitte mal nachdenken wie viele Einwohner Rudersdorf und Großwilfersdorf gemeinsam haben.
Baut doch eine Umfahrung für die 2 Orte und alles wäre o.K.
Fürstenfeld will den Verkehr, er ist gut für die Wirtschaft... (Zitat)

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Reipsi
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Ja wenn's keinen Vogel

finden oder sonst irgendeine Maus , dann finden sie andere Mitteln um den Steuerzahler zu belasten und die Unfälle gehen weiter siehe Ennstal , aber irgendwann wird die Vernunft siegen , man fährt hat heute nicht mehr mit Pferdekutschen .

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ffld
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Unfälle?

welche Unfälle?
Den Steuerzahler belastet die Asfinag und die Provinzpolitiker, die einfach ohne Genehmigungen zu bauen begonnen haben.

Und die Vernunft sagt uns, dass wir nicht noch mehr Umwelt zerstören dürfen.
Wir wollen keinen Transit durch unser Thermenland.

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bernd28m
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Ökologisch wäre die S7 eine Berreicherung

Mit der S7 würde man bestimmt ökologischer sein wie mit der jetzigen Situation nach Fürstenfeld. Alleine schon die Stopps und Go´s bei Ampeln erzeugen mehr CO2 Ausstoße wie wie auf der ganzen S7 wahrscheinlich. Von der Zeitersparnis nach Graz ganz abgesehen.
Ich glaube manche Menschen haben aus persönlichen Gründen was gegen den Bau der S7.
Ich hoffe das die S7 so schnell wie möglich gebaut wird.
Die Mehrheit ist bestimmt dafür!

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ffld
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die Mehrheit ist dagegen !!!

Bei allen Volksbefragungen war die Mehrheit dagegen !!!
Diese Befragungen wurden entlang der geplanten Strecke gemacht.
Also bitte keine Unwahrheiten verbreiten !!!

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H260345H
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Da lachen aber die Hühner

weithin im Lande!!!
Die Mehrheit ist selbstverständlich FÜR den Bau der S7, aber es ist so, dass die Befürworter nicht auf die Straße gehen, um mit viel Aufwand und Überredungskunst Unterschriften zu ergattern, wie es die paar Gegner bereit waren / sind zu tun.
Daher kann man locker, aber fälschlich behaupten, die 6000 seien die Mehrheit! Errare humanum est!

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ffld
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ökologisch...

110.000 Bäume gerodet, Transitautobahn für Ost-West Verbindung bauen, das ist ökologisch ????
Anscheinend keine Ahnung für was die S7 ist....

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hakre
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!

der große verkehr durch die Ortschaften wird auch kritisiert!! wie es gemacht wird, ist immer falsch. Nörgler und Kritikaster gibt es leider überall

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