Seit gut 50 Jahren sammelt der Industrielle Herbert Liaunig zeitgenössische Kunst, vor allem österreichische Kunst seit 1945. Mit der Eröffnung des Museums hat sich für ihn die Ankaufspolitik ein wenig verschoben, neu fokussiert, wie er am Donnerstag bei einem Presserundgang durch die Ausstellung erklärte. "Wir sind auf der Suche nach Schlüsselwerken bedeutender Künstler." Einen Fokus lege er auch auf die "zu kurz Gekommenen", die sich nicht vermarkten könnten oder von den Galerien ignoriert worden seien. Natürlich habe seine Sammlung auch Lücken, so gebe es etwa keine phantastischen Realisten.