Laut dem Zeitungsbericht hat die Wiener Planungsstadträtin beklagt, dass ICOMOS die UN-Organisation falsch informiert hat - nämlich dahin gehend, dass der geplante 66 Meter hohe Wohnhausturm am Heumarkt nur der erste Schritt sei. Mindestens sechs weitere Hochhaus-Standorte seien entlang der Ringstraße noch möglich, lautete die Warnung.
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Disput zwischen Stadt Wien und ICOMOS wegen Heumarkt
Der Zwist um den Turmbau am Wiener Heumarkt ist um eine Facette reicher: Die Wiener Planungsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) hat einen Brief an die UNESCO nach Paris geschickt, in dem sie sich über deren Denkmalbeirat ICOMOS beschwert. Laut "Standard" wirft sie dem Gremium "bewusste Fehlinformationen" vor. ICOMOS-Austria wies dies gegenüber der APA am Freitag zurück.
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