Uni KlagenfurtZwei Hörsäle sind bis November Sperrgebiet

Statt gelernt wird an der Uni Klagenfurt gehämmert und geschraubt. Der Haupteingang und zwei große Hörsäle bleiben bis November gesperrt. Die Sanierung soll insgesamt rund 26 Millionen Euro kosten.

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Zugangsbeschränkungen der etwas anderen Art. Nur Arbeiter, keine Studenten dürfen die Universität Klagenfurt derzeit durch den Haupteingang betreten. Hinter einem Bauzaun und Absperrbändern werken sie seit Anfang Juli am neuen Gesicht der Uni.

Eine Tafel weist dem Besucher den etwas komplizierten Weg zum provisorischen Eingang auf der Rückseite des Gebäudes. Mitarbeiter und Studenten können mit ihrem Ausweis auch die Seiteneingänge der Uni öffnen.

Noch bis November wird am Eingangsportal, im Foyer und in der Aula geschraubt, gesägt und gebaut. Bis dahin bleiben auch die beiden großen Hörsäle in diesem Bereich gesperrt. Eigentlich hätten die Studenten ja bereits zum Semesterstart im Oktober durch den Haupteingang in die Uni strömen und in den Sesseln der zwei neugestalteten Hörsäle Platz nehmen sollen. Jetzt müssen sie für einen Monat in andere Seminarräume ausweichen.

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Etwa ein bis drei Monate sei man mit dem Bau im Verzug, sagt Vizerektor Martin Hitz, der „freudvoll der Fertigstellung“ entgegenblickt. Gearbeitet wurde und wird nicht nur am Haupteingang der Uni.

Rund 13.000 Quadratmeter werden insgesamt saniert. Die westlichen Teile des Nord- und des Zentraltrakts sind schon seit Ende des Vorjahrs fertig. Vor kurzem wurden auch Büros und Seminarräume im Nordtrakt saniert.

Obendrauf gibt es neue Fenster, Lüftungsanlagen und Leuchten. Hörsäle sollen barrierefreier werden; Glasflächen und Öffnungen an den Nordwänden mehr Licht in die Uni lassen. Vizerektor Hitz will „Bunkeratmosphäre“ und „U-Boot-Anmutungen“ verdrängen. Die Aula soll mit Sofas und Arbeitsinseln verschönert werden.

Vizerektor Hitz will „U-Boot-Anmutungen“ verdrängen. Dafür sollen unter anderem Glasflächen und Öffnungen an den Wänden sorgen
Vizerektor Hitz will „U-Boot-Anmutungen“ verdrängen. Dafür sollen unter anderem Glasflächen und Öffnungen an den Wänden sorgen Foto © kk
Rund 26 Millionen Euro werden insgesamt in die Verjüngung der Universität gesteckt. Bauherr ist die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG). Ende des Jahres soll alles fertig sein. Doch nach dem Umbau ist vor dem Umbau: 2018 soll laut Hitz dann die Mensa folgen. Ohne Zweifel eines der wichtigeren Gebäude am Campus. Denn wie wohl jeder Student bestätigen kann: Ein leerer Bauch studiert nicht gern.

Das wird saniert

Rund 13.000 Quadratmeter werden an der Universität insgesamt erneuert. Darunter Hörsäle, Büros, Seminarräume, der Haupteingang, die Aula, das Foyer. Die Arbeiten laufen seit dem Juni des Vorjahrs und sollen am Ende dieses Jahres fertig sein. Investiert werden rund 26 Millionen Euro. Bauherr ist die Bundesimmobiliengesellschaft.

 

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