FrankfurtEx-Kabeg-Chefin Ines Manegold ist im Visier der deutschen Justiz

Ines Manegold ist eine von drei Beschuldigten, gegen die wegen Verdachts der Untreue ermittelt wird.

Die Pressemeldungen über den Fall in Deutschland
Die Pressemeldungen über den Fall in Deutschland © 
 

Ein Jahr, nachdem gegen die 2013 entlassene frühere Kabeg-Chefin Ines Manegold in Österreich alle staatsanwaltlichen Erhebungen eingestellt wurden, steht die Managerin jetzt auch in ihrer Heimat im Visier der Justiz.

Es geht um ihre Tätigkeit an der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim (bis 31. 12. 2016, aktuell ist sie Geschäftsführerin an den Katholischen Kliniken Emscher-Lippe). Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen Manegold, ihren früheren Aufsichtsratschef Walter Arnold (ein hoher hessischer CDU-Politiker) und den Dekan der Goethe-Universität wegen des Verdachts der Veruntreuung von Forschungsgeldern in Höhe von mehr als einer Million Euro.

Arnold bestätigte gegenüber „Fulda aktuell“ die Erhebungen gegen ihn und seine Ex-Kollegen, er gehe aber davon aus, dass alles rechtens erfolgte. Manegold sagte zum Zeitpunkt der Nachfrage, dass sie noch kein offizielles Schreiben der Staatsanwaltschaft habe und nicht auskunftsberechtigt sei. Es gilt die Unschuldsvermutung.

In Kärnten laufen noch arbeitsrechtliche Verfahren zwischen Manegold und Kabeg. Beide Seiten fordern Schadensersatz.