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FERIENIMMOBILIENDie meisten Österreicher träumen von Bleibe in Kärnten

Laut einer Gallup-Umfrage wünschen sich 24 Prozent der Österreicher ein Ferienhaus in Kärnten. Dahinter folgen Tirol (15 Prozent) und die Steiermark (13 Prozent).

© tinefoto.com | martin steinthaler
 

Viele Österreicher wünschen sich eine Ferienimmobilie. Die meisten (24 Prozent) hätten gerne einen Rückzugsort in Kärnten, vor allem an einem der Seen, wie aus einer Gallup-Online-Umfrage hervorgeht. Doch der Kauf scheitert oft nicht nur am Budget, sondern auch an der Verfügbarkeit am Markt. "Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei weitem", heißt es bei Raiffeisen Immobilien.

Auf Rang zwei in der Beliebtheit folgt Tirol, wo 15 Prozent der 1000 Befragten gerne eine Ferienwohnung erwerben würden. Den meisten davon schwebt ein Haus oder ein Apartment in Kitzbühel vor. Auf Platz drei rangierte bei der Umfrage die Steiermark (13 Prozent), insbesondere die Südsteiermark bzw. die Steirische Weinstraße.

Fast ebenso viele (12 Prozent) könnten sich ein Ferienimmobilie in Salzburg vorstellen, vor allem in der Landeshauptstadt. Auf Platz fünf lagen ex aequo Nieder- und Oberösterreich (jeweils 9 Prozent) - am häufigsten genannt wurden dabei das Wein- und das Waldviertel bzw. der Attersee und das Salzkammergut.

Zweitwohnsitzbestimmungen variieren

"Wer den Kauf einer Ferienimmobilie überlegt, sollte unbedingt genaue Erkundigungen über die örtlichen Bestimmungen für Zweitwohnsitze einholen", rät der Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich, Peter Weinberger. In Kärnten, Tirol und Salzburg sind Objekte dem Immobilienanbieter zufolge nur schwer zu bekommen. Das liege zum einen an der "enormen Nachfrage" aus dem In- und Ausland, aber auch an den "strengen Zweitwohnsitzbestimmungen", die von Bundesland zu Bundesland bzw. von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich seien.

In Salzburg etwa sei heuer im Jänner eine Novelle des Raumordnungsgesetzes in Kraft getreten, wonach Gemeinden mit mehr als 16 Prozent Nebenwohnsitzen "Zweitwohnsitz-Beschränkungsgmeinden" seien. Das hat laut Raiffeisen zur Folge, dass in dem Bundesland Zweitwohnsitze künftig "in 82 der insgesamt 119 Gemeinden inklusive der Stadt Salzburg nahezu unmöglich" sind. Auch in Tirol würden "so gut wie keine Zweitwohnsitz-Widmungen mehr" vergeben. In Kärnten gebe es Überlegungen zu einem Bau- bzw. Widmungsstopp in bestimmten Regionen wie etwa rund um den Wörthersee.

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