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Slow Architecture

Und immer schön mit der Ruhe

Die Wiederentdeckung der Langsamkeit erfasst nun auch die Architektur. „Slow Architecture“ entwickelt sich zum Trend. Was dahinter steckt.

Nur keine Eile mit dem Haus © Dickov
 

Stein auf Stein, das Häuschen wird bald fertig sein. Das „schnelle Bauen“ der vergangenen Jahre und Jahrzehnte
könnte – geht es nach deutschen Trendforschern – bald von einer Art Wiederentdeckung der Langsamkeit abgelöst werden. Denn: „Die Zukunft des Bauens wird immer öfter von einer Architektur geprägt, die Schritt für Schritt entsteht und organisch wächst. Slow Architecture realisiert erfolgreiche Gegenentwürfe zu konventionellen Gebäuden und setzt auf starke Nachhaltigkeitsmerkmale“, so Expertin Christiane Varga, Trendforscherin am deutsch-österreichischen Zukunftsinstitut (www.zukunftsinstitut.at), im Rahmen der Studie „Slow Business“.

„Neben der Nutzung natürlicher Materialien wie Holz oder Naturstein spielt bei der Grundidee der ,generischen Architektur‘ auch die Einbettung von Gebäuden in ihre jeweilige Umgebung eine entscheidende Rolle. Die Architektur sollte sich bestenfalls in die Landschaft einfügen, unterstützt durch Materialien oder baukulturelle Spezifika der Region.“ Dazu sei es aber notwendig, „Orte als das wahrzunehmen, was sie sind: eine einzigartige Kombination aus Natur, Architektur und Kultur“. Die Wahrnehmung werde geprägt durch den Ort und die Umgebung an sich, die Architektur (die inszenieren oder auch zerstören kann) sowie die Rituale, die sich an einem Ort abspielen.

Slow Architecture

Der Begriff aus den 1980ern bezeichnet Architektur, die schrittweise und organisch entsteht. Als Kontrapunkt zu Gebäuden, die schnell errichtet werden und in ihrem Konzept keine nachhaltigen Komponenten berücksichtigen.

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