Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Architekturentwürfe Wie die Jugend wohnen will

Die Vorgabe für das Schulprojekt war ein zweigeschoßiges Raumkonzept mit nicht mehr als 39 Quadratmetern pro Etage, „smartes“ Wohnen und Arbeiten unter einem Dach. Die Schüler des ersten Jahrgangs der Meisterschule für Tischlereitechnik und Raumgestaltung der Grazer Ortweinschule sollten sich dabei nur an den eigenen Wohnbedürfnissen orientieren. Was also wünschen sich 20-Jährige, wenn es ums eigene Wohnen geht?

Wovon träumen „Nachtarbeiter“, „Computerabhängige“, „Sportskanonen“, „Musik- und Filmbegeisterte“, „Modellbauer“ oder einfach sehr gesellige Typen, um nur einen kleinen Auszug aus den Selbstbeschreibungen der Schüler zu zitieren, wenn es um „Smart Living“ geht?

Lukas Gross ging „experimentell und provokant“ an das Thema heran, wie er selbst sagt.

Lukas Gross

...die puristische Formensprache und ein hoher Repräsentationsfaktor waren ihm wichtig. Wohnen und Arbeiten hat er auf seinen zwei Etagen fein säuberlich getrennt – mit einer starken Verbindung zum Außenbereich.

Lukas Gross

Das obere Geschoß ist durch eine organische Formensprache geprägt...

Lukas Gross

...während im Arbeitsstudio des Erdgeschoßes strenge Geometrie vorherrscht.

Lukas Gross

Die moderne Interpretation einer schützenden "Höhle"

Lukas Gross

Für den begeisterten Schwimmer, Läufer und Mountainbiker Fabian Bodner stand bei der Planung das eigene Bandscheibenproblem im Vordergrund: Sportschwimmbecken und Gymnastikraum wurden mitgeplant, ein großer TV-Bereich war wichtig und beim Farbkonzept sah er schwarz-weiß.

Fabian Bodner

Bei der Außenbereichsgestaltung war es wichtig, einen Schwimmkanal miteinzuplanen, der direkt aus dem Haus „entspringt“ und auch direkt vom Nassbereich des Gebäudes zu begehen bzw. zu benützen ist.
Bei der Innenraumgestaltung wurde bewusst auf die Trennung gewisser Räume verzichtet, um so eine offene Raumlandschaft gewinnen zu können.

Fabian Bodner

Die Unterbringung vielfältigen Sportgeräts im eigenen Haus und ein Platz für den Tischfußballtisch beschäftigten Mathias Auer stark bei der Planung.

Mathias Auer

... Auers Grundgedanke ist, möglichst viel natürliches Licht in die Wohnräume zu befördern. "Da die Fenster an die Innenräume optimiert wurden, war manches Fenster anfangs von der Außenansicht fast ein Dorn im Auge", sagt er - und fand Kompromisse.

Mathias Auer

Marco Rammerstorfer entwarf ein Haus für zwei, für das Zusammenleben mit seiner Freundin. Von Außen erweckt die Gebäudeform den Eindruck einer großen weißen Klammer, die auf dem Erdgeschoss leicht und teils transparent aufliegt. Es wurde darauf geachtet, dass viel mit natürlichem Licht gearbeitet werden kann....

Marco Rammerstorfer

....im Erdgeschoss befindet sich ein schöner, großzügig gestalteter Vorraum, von dem man in den offen gestalteten Koch- Ess und Wohnbereich gelangt. Von diesem hat man einen guten Blick in den Garten.

Marco Rammerstorfer
1/11