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Rückblick in Zitaten Mario Draghi

Mario Draghi konnte wie kein zweiter die Märkte mit Andeutungen in seinen Reden bewegen. Eine Auswahl seiner markantesten Aussagen.

"Die EZB ist bereit, im Rahmen ihres Mandats alles zu tun, was nötig ist, um den Euro zu retten. Und glauben Sie mir: Es wird genug sein." (Draghi am 26.7.2012 in London.)

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"Der EZB-Rat erwartet, dass die Zinssätze der EZB für einen längeren Zeitraum auf dem aktuellen Niveau oder darunter bleiben werden." (Draghi legt sich nach der EZB-Sitzung vom 4.7.2013 erstmals in der Geschichte der Notenbank auf künftige Zinsentscheidungen fest.)

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"Wir werden nicht zulassen, dass die Inflation zu lange auf zu niedrigem Niveau bleibt." (Draghi am 26.5.2014 bei einer EZB-Konferenz im portugiesischen Sintra.)

(c) APA/EPA/ARNE DEDERT (ARNE DEDERT)

"Die Zinssätze, die wir festlegen, gelten für Banken, nicht für die Menschen. Die Behauptung, wir wollten Sparer enteignen, ist völlig falsch." (Draghi am 5.6.2014 nach der EZB-Sitzung in Frankfurt.)

(c) AP (Michael Probst)

"Wir haben den Willen und die Fähigkeit zu reagieren, falls dies notwendig ist." (Draghi am 3.9.2015 zu einer möglichen Ausweitung des Anleihenkaufprogramms.)

(c) AP (Michael Probst)

"Wir werden nicht vor der niedrigen Inflation kapitulieren." (Draghi am 10.3.2016 nach der Sitzung des EZB-Rates in Frankfurt. Die Notenbank hatte gerade ihren Anti-Krisen-Kurs verschärft: Nullzins, noch höhere Negativzinsen für geparkte Gelder von Banken und noch mehr Milliarden für Anleihenkäufe.)

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"Wir haben nicht wirklich über Helikoptergeld nachgedacht oder darüber diskutiert. Das ist ein sehr interessantes Konzept ... Aber wir haben es uns bis jetzt nicht wirklich näher angeschaut." (Draghi am 10.3.2016 auf die Frage, ob sich die Währungshüter Geldgeschenke an Bürger zum Ankurbeln der Konjunktur vorstellen können.)

(c) AP (Michael Probst)

"Geldpolitik war die einzige Politik in den vergangenen vier Jahren, die das Wachstum unterstützt hat." (Draghi nach der EZB-Ratssitzung am 21.4.2016 in Frankfurt.)

(c) AP (Michael Probst)

"Unter dem Strich geht es den Sparern, Arbeitnehmern, Unternehmern, Rentnern und Steuerzahlern im gesamten Eurogebiet - auch in Deutschland - dank unserer Maßnahmen besser, und zwar jetzt und in Zukunft." (Draghi am 28.9.2016 im Deutschen Bundestag.)

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"Wir sind weit entfernt von einer Normalisierung der Geldpolitik, weil die Welt weit entfernt von einer Normalisierung ist." (Draghi am 6.6.2019 im Anschluss an die auswärtige Sitzung des EZB-Rates in der litauischen Hauptstadt Vilnius.)

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