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Neues TV-FormatDas steirische Start-up und die deutschen "Superkühe"

Digitalisierung geht durch den Magen: Das Grazer Jungunternehmen smaXtec stattet Kühe für ein deutsches TV-Format mit Sensoren aus – und plant die weitere Expansion.

smaXtec-Trio: Robin Waluschnig, Stefan Rosenkranz, Mario Fallast
smaXtec-Trio: Robin Waluschnig, Stefan Rosenkranz, Mario Fallast © KK
 

Drei Kühe, drei Betriebe (Bio, Familienbetrieb, konventionelle Landwirtschaft), ein deutscher TV-Sender (WDR) und ein steirisches Start-up (smaXtec). Das sind die Zutaten des Projekts "Superkühe", das ab 4. September in Deutschland anläuft.

smaXtec stattet die drei Tiere dabei mit dem hauseigenen Sensorensystem aus, erhebt direkt im Magen der Kühe physiologische Informationen wie pH-Wert oder Körpertemperatur und interpretiert die Daten. Ziel des 30-tägigen Projektes ist es, den Konsumenten die Milchviehwirtschaft näher zu bringen. Anhand der erfassten Daten sollen Kühe, deren Ernährung und gesundheitlichen Problemstellungen besser verstanden werden – mitverfolgen kann man das digitale Leben der Tiere via Website, Social Media oder in speziellen TV- und Radio-Formaten.

Neben dem erhofften Image-Gewinn will smaXtec mit dem Projekt auch den Vertrieb in Deutschland groß ausrollen. Erste Allianzen mit Technologieanbietern im Milchviehbereich wurden bereits beschlossen, als "potenziellen Markt" sehen die Jungunternehmer "4,3 Millionen Milchkühe".
Insgesamt sind die steirischen Produkte übrigens bereits in 42 Ländern zugelassen.

Zu den Kunden zählen schon jetzt Betriebe in den USA, Kanada, Mexiko, Brasilien, Israel, Neuseeland oder Südafrika. Für den Direktvertrieb in Österreich und Deutschland sollen außerdem schon bald neue Mitarbeiter angestellt werden.

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