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Meisterbriefverleihung

Große Ehrengala für die neuen steirischen Meister

Gala der Meister im Grazer Stefaniensaal: 1300 Gäste feierten bei der Meisterbriefverleihung die 671 erfolgreichen Absolventen von Meister- und Befähigungsprüfungen. Zum "Meister des Jahres" wurde mit Michael Dorner ein Multitalent gekürt.

Herk, Buchmann, Schützenhöfer und Talowski gratulierten dem Meister des Jahres: Michael Dorner
Herk, Buchmann, Schützenhöfer und Talowski gratulierten dem Meister des Jahres: Michael Dorner © WK/Fischer
 

Der Meisterbrief ist und bleibt weiterhin einer der attraktivsten Nachweise für Qualifikation und Qualität“, betont Hermann Talowski. Der Unternehmer und Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk kann auch für das abgelaufene Jahr auf starke Zahlen verweisen, 219 Fachkräfte wurden als Meister ausgezeichnet, hinzu kommen 452 Absolventen von Befähigungsprüfungen.

Bei einer prächtigen Gala mit 1300 Gästen im Grazer Stefaniensaal wurde die Meisterbriefverleihung vorgenommen, bei der schon traditionell die beachtlichen Karrierewege von Hunderten Steirern im Rampenlicht stehen. Überreicht wurden die Meisterbriefe von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann, Wirtschaftskammerpräsident Josef Herk sowie Hermann Talowski.

 

Prächtige Gala im Grazer Stefaniensaal
Prächtige Gala im Grazer Stefaniensaal Foto © WK/Fischer

Zum Meister des Jahres wurde heuer mit Michael Dorner ein Multitalent gekürt. Seine Karriere sei ein Musterbeispiel für lebenslanges Lernen, so die Begründung: Auf seine zwei fachlich unterschiedlichen HTL-Abschlüsse, zahlreiche Zusatzqualifikationen am Wifi und nicht zuletzt die Baumeisterprüfung hat er im Vorjahr noch den Pflastereimeister „draufgepackt“ und auch noch mit Auszeichnung abgeschlossen. Dorner ist bei der Klöcher Bau GmbH beschäftigt, wo er seit September auch als gewerberechtlicher Geschäftsführer (Gewerbe Pflasterer) tätig ist.

"Ein Gütesiegel für die Wirtschaft"

Diese Qualifikation und diese Qualität fließen „direkt in die steirische Wirtschaft zurück“, betont Wirtschaftskammerpräsident Josef Herk. Absolvierte Meister- und Befähigungsprüfungen seien „ein Gütesiegel für die Wirtschaft, auf das wir unter keinen Umständen verzichten dürfen“, so Herk. Das belege auch eine ibw-Studie, so Talowski. Drei von vier Meistern geben als wichtigstes Motiv Weiter- und Höherqualifizierung an, 46 Prozent wollen sich generell eine bessere Position am Jobmarkt schaffen, was laut Studie auch gelinge.

Rund drei Viertel übernehmen nach der Prüfung eine Führungsfunktion. Fast jeder Zweite absolviert eine Meisterprüfung als Basis für eine Selbstständigkeit. „Mangels eigener Rohstoffe sind für unseren Standort Bildung und Qualifizierung das Wichtigste, die Meister- und Befähigungsprüfung steht für den höchsten Qualitätsstandard.“ Talowskis Botschaft an die Politik: „Die Liberalisierung der Gewerbeordnung darf dieses Erfolgsmodell nicht gefährden. Hände weg davon.“ Manfred Neuper

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